Dein Gehirn glaubt dir – auch wenn du lügst
Shownotes
Dein Gehirn glaubt dir. Immer. Egal ob der Gedanke wahr ist oder nur eine alte Geschichte, die du irgendwann übernommen hast.
In dieser Episode verbinden wir zwei Welten: die Neurologie, die erklärt was im Gehirn wirklich passiert wenn du einen Glaubenssatz denkst und "The Work" nach Byron Katie, die dir zeigt wie du ihn auflöst.
Und das Beste: Du hörst nicht nur zu, du machst es mit. Hol dir Papier und Stift, bevor du startest.
Was dich erwartet:
- Was „Neurons that fire together, wire together" wirklich bedeutet – und was das mit deinen Mustern zu tun hat
- Warum dein Gehirn bis ins hohe Alter formbar ist – und alte Bahnen tatsächlich abschwächen können
- Die vier Fragen von The Work – einfach, radikal, wirksam
- Ein geführter Live-Prozess, den du selbst durchläufst
- Warum der Gedanke, der dir am meisten wehtut, meistens der ist, der am dringendsten hinterfragt werden will
Transkript anzeigen
00:00:03: Hey, lieber Herzensmensch!
00:00:05: Das hier ist Heilung auf die Ohren Spiritualität, Energiearbeit und Selbstliebe.
00:00:10: Und zwar ungeschönt und ungefiltert.
00:00:13: Ich bin Graziella Vicky und ich freue mich dass du hier heute zuhörst.
00:00:17: Komm mit mir rein ins Herzfeld.
00:00:22: Oh wow, ich kann es immer noch nicht so richtig fassen.
00:00:25: Heute erscheint bereits die fünfte Folge in meinem neuen Podcast und Du bist mit dabei.
00:00:32: Herzens Dank dafür.
00:00:34: Wir gehen tiefer.
00:00:36: Und zwar habe ich es in der letzten Folge angekündigt, wir kümmern uns erstmal um unsere Gedanken.
00:00:43: Denn alles was entstehen darf beginnt mit einem ersten elektromagnetischen Impuls und das ist der Gedanke der gefeuert wird.
00:00:52: Daraus entsteht dann im Nachgang natürlich ganz vieles oder eben auch nicht!
00:00:57: So darum heißt es heute dein Gehirn glaubt ihr auch dann, wenn du lügst.
00:01:04: Wir werden uns also damit beschäftigen Glaubenssätze zu transformieren und zu gucken okay wie kann ich denn das überhaupt tun?
00:01:11: Auch wenn ich das Gefühl habe ich bin dem hilflos oder ohnmächtig ausgeliefert weil es ja schon so lange da ist oder weil es immer wieder gefühlt auf Autopilot läuft.
00:01:22: und ich werde dir einen Einblick in die Neurobiologie dahinter geben und ich werde dir zeigen, wie ich persönlich aus mittlerweile jahrzehntelanger Erfahrung mit der Work von Byron Katie daran arbeite.
00:01:37: Dein Gehirn glaubt ihr – und zwar immer!
00:01:41: Es ist komplett egal was du denkst denn es nimmt es fürbare Münze.
00:01:47: Es untersucht nicht deine Gedanken oder prüft sie auf Autopilot.
00:01:51: das ist deine Aufgabe wo du mit deinem Bewusstsein reinsteigen kannst.
00:01:56: Es unterscheidet also nicht zwischen wahr und unwahr, und dass das stimmt liegt auf der Hand weil guck mal es gibt viele Menschen die glauben an eine Sache ganz ganz fest wovon du null Komma Null überzeugt bist.
00:02:11: Du wiederum glaubst am bestimmte Dinge zu bestimmten Themen wo andere so gar nichts damit anfangen können.
00:02:19: Also glaube ist Ich sag mal knetbar wie Knetmasse.
00:02:26: Es unterscheidet auch nicht zwischen Vergangenheit und Gegenwart, das ist etwas ganz tolles.
00:02:30: darauf kommen wir noch zu sprechen.
00:02:33: Denn die genau gleichen körperlichen Reaktionen der genau gleiche Cocktail in deinem Körper kann ausgelöst werden unabhängig dessen ob du das erlebt hast in dem Moment oder ganz intensiv in diese Situation aus der Vergangenheit wieder einsteigst.
00:02:54: In das gleiche Gefühl von Schmerz, gleicher Gefühl von Leid so intensiv wie möglich.
00:02:59: dein Körper wird entsprechend genau gleich reagieren kennen wir zum Beispiel überall dort wo Angstthematiken mit drin sind oder auch Panikattacken und und und Wir fühlen uns genau gleich wie damals.
00:03:14: Das wollen wir ja in der Regel nicht.
00:03:16: So, es unterscheidet also nicht zwischen dem was wirklich passiert ist und auch dem was du dir seit Jahren einrähtest.
00:03:23: Weil... Und jetzt kommt nochmal so'n Phänomen das einfach den Mensch ausmacht und zwar wir kreieren zu allem was passiert ist in der Vergangenheit ob wir wollen oder nicht Geschichten dazu.
00:03:37: Es sind nicht reine Zahlen, Daten & Fakten die in Erinnerung bleiben, sondern es sind die Emotionen dazu.
00:03:46: Diese Emotion werden ja dadurch abgespeichert weil wir etwas darüber gedacht haben, weil wir irgendeinen Gedanken daraus kreiert haben.
00:03:57: Wir machen ein Beispiel wenn da irgendwo in deiner Vergangenheit eine unangenehme Situation mit einem anderen Menschen war Irgendetwas was sich sehr verletzt oder enttäuscht hat und was nicht wirklich aufgeklärt wurde Dann hast du in der Zwischenzeit eine Geschichte dazu kreiert, weil du hast angefangen Dinge anzunehmen was diese Person damit erreichen wollte.
00:04:24: Was diese Person dazu bewegt hat sich so zu verhalten.
00:04:29: Du hast angefangt diese Annahme zu glauben und hast jetzt ein ganz anderes Bild davon Weil die Geschichte mit dazugekommen ist.
00:04:38: Und genau das ist im Endeffekt auch das Problem.
00:04:42: Denn in der letzten Episode haben wir gemeinsam darüber gesprochen, woher den Glaubenssätze kommen wie sie entstehen, wo wir so die ersten Glauben-Sätze, die hartnäckigen aufnehmen und wir haben auch drüber gesprochen, wie Sie sich anfühlen, wie Wahrheit obwohl sie im Endefekt Schlussfolgerungen sind und zwar unsere eigenen.
00:05:05: Heute gehen wir tiefer Weil ich möchte nicht, dass du einfach noch mehr konsumierst.
00:05:11: Weil überall haben wir so viel Input und vielleicht hörst du schon den einen oder anderen tollen Podcast.
00:05:17: Vielleicht steckst du grad mitten in einem Programm oder sonst in einer Fortbildung?
00:05:22: Ich möchte, dass Du hier die Gelegenheit hast mitzubewegen!
00:05:28: Dass Du hier wirklich auch für Dich mit etwas rausgehst wo Du sagst wow... ...Ich merke das sich dadurch mein Leben bewegt Und zwar in eine Richtung in der ich es haben möchte.
00:05:40: Das bedeutet, wir machen hier auf eine leichte Art und Weise und zwar so leicht wie möglich, so kompliziert wie notwendig.
00:05:47: Machen wir hier auch eine Form von Arbeit, innerer Arbeit.
00:05:52: Und trotzdem immer auch mit dem Fokus – Es darf lustig sein!
00:05:56: Es darf einfach auch mit einer guten Energie passieren.
00:06:01: So, also wir gehen tiefer.
00:06:02: Heute schauen wir was im Gehirn wirklich passiert wenn du einen Glaubenssatz denkst und vor allem was auch passiert wenn Du ihn veränderst.
00:06:15: Und dann und das ist der Teil den ich persönlich am meisten liebe wofür ich mittlerweile regelrecht brenne führe ich dich durch einen kurzen Prozess und zwar to work nach Byron Katie.
00:06:28: Das ist nicht einfach erklären, weil das kann auch mitunter komplex erscheinen.
00:06:34: Sondern ich möchte, dass du deine erste Erfahrung damit machen kannst!
00:06:40: Es bedeutet an diesem Punkt, mach mal ganz kurz Pause und wenn es für dich grad stimmig ist hol dir etwas zum Schreiben.
00:06:48: wir werden nicht viel schreiben doch das was wir schreiben wird wichtig sein.
00:06:52: Du wirst es also brauchen ansonsten hörst ihr dann später nochmals an.
00:06:57: so Lass mich dir etwas erklären, was die Wissenschaft tatsächlich schon seit Jahrzehnten weiß.
00:07:05: Und etwas, was auch die meisten Menschen noch nie wirklich verinnerlicht haben, weil das sind halt ... mein Gott!
00:07:12: Das sind einfach Dinge, die lernen wir nicht in der Schule und es erschließt sich mir bis heute nicht warum wir das nicht tun?
00:07:20: Weil genau das sind die wertvollen Dinge, selbst der Mutigung mit Selbstermächtigung durch dieses Leben zu führen, was ja auch mitunter durchaus das eine oder andere Mal sehr herausfordernd ist.
00:07:39: So und jetzt kommt's dein Gehirn!
00:07:41: Und bitte da sind immer Zahlen... Da findest du tausend verschiedene Erkenntnisse dazu doch irgendwo in diesem Range is es im Endeffekt.
00:07:51: wenn Du es ganz ganz ganz genau wissen willst dann prüf bitte alles auch nach.
00:07:56: doch Dein Gehirn hat rund etwa sechsohnachtzig Milliarden Nervenzellen, Neuronen.
00:08:06: Und diese Neuronen sind miteinander verbunden und zwar über Synapsen also über synaptische Verbindungen.
00:08:14: Diese Verbindung sind keine festen Drähte sie sind lebendig.
00:08:19: das bedeutet auch Sie verändern sich und zwar laufend.
00:08:24: Und da gibt es den Neuropsychologen Donald Hepp und der hat irgendwann so in den fünftiger Jahren, also in den neunzehnten Fünfzig rum das mal ganz toll formuliert.
00:08:34: Und zwar so.
00:08:36: Neurons that fire together wire to gather.
00:08:40: Das heißt Zellen die zusammen feuern verbinden sich.
00:08:46: Das heisst also auch je öfter du denselben Gedanken denkst desto stärker und schneller wird diese Verbindung.
00:08:57: So, was heißt das?
00:08:59: Das heisst jeder Glaubenssatz den du zum Beispiel schon seit deiner Kindheit denkst hat wenn du dir das bildlich vorstellst weil ich lieb das ja weil das macht es einfach einfacher!
00:09:13: Hat eine breite gut ausgebaute Autobahn in deinem Gehirn.
00:09:19: Das heißt dieser Glauben Satz läuft schnell weil er hat diese Bahn.
00:09:25: Er läuft also auch mittlerweile über all die Jahre automatisch, er läuft sogar dann wenn du ihn nicht bewusst denkst oder aktivierst.
00:09:39: und wenn wir das Beispiel nehmen ich bin nicht gut genug Ich bin zu schwach, ich bin zu was auch immer.
00:09:48: Das ist keine Aussage.
00:09:50: es ist eine Autobahn Eine eingefahrene gewohnte Autobahn.
00:09:57: Und unser Gehirn, das möchte ja effizient sein und es bedeutet auch Es nimmt also immer den schnellsten Weg.
00:10:06: Darauf sind wir definitiv konditioniert.
00:10:08: Wir sind in einem Austausch mit einem anderen Menschen.
00:10:12: Das ist so eine Form von kommunikativen Ping-Pong Spielen Das heißt der Ball wird dir zugeworfen In Form einer Aussage oder Frage.
00:10:22: Du hast sofort Instinktiv, das Gefühl ich muss jetzt antworten.
00:10:27: Der Ball muss wieder zurück!
00:10:29: Wir haben wenn wir im Austausch mit anderen Menschen sind und beobachtet es mal relativ selten wirklich Pausen drin zumindest nicht so lange die Interaktion aktiv ist.
00:10:42: Die wenigsten menschen erlauben sich einfach Mal nach einer Frage zehn meine wegen zwanzig Sekunden still zu sein dass man setzen zu lassen mal eine Pause zu machen und dann entsprechend, um mit großer Wahrscheinlichkeit anders zu reagieren.
00:11:02: Wir nehmen das ja sogar als komisch wahr, weil wenn das Gegenüber jetzt plötzlich in eine zwanzig sekündige Pause verfällt, denken wir Was ist jetzt da los?
00:11:11: Ist da irgendwas nicht in Ordnung, habe ich was Falsches gesagt?
00:11:14: Irgendwie ist das komisch.
00:11:16: Warum isst der oder die so?
00:11:18: Wir beginnen sofort das als komisch zu empfinden weil wir es nicht gewohnt sind.
00:11:23: Also unser Gehirn möchte effizient sein.
00:11:26: Es nimmt immer den schnellsten Weg Den bekannten Weg Weil das ist ja der schnellste.
00:11:32: Wenn du zum Beispiel knapp dran bist und du weißt Ich muss jetzt auf dem Bus oder auf dem Zug Dann ist es wahrscheinlich nicht der Moment, wo du einen neuen Weg ausprobieren wirst.
00:11:42: Schon du weißt ja da müsste ich auch irgendwo hinten rum dahin kommen.
00:11:47: Du wirst ihn gewohnt nehmen weil du weisst okay ich habe noch drei vier Minuten Zeit wird mir wahrscheinlich reichen.
00:11:55: also du nimmst den Weg der bereits am stärksten ausgebaut ist eben diese Autobahn.
00:12:02: So und jetzt kommen wir zu einer richtig, richtig guten Nachricht.
00:12:04: Weil das klingt alles noch so ein bisschen... naja was mache ich denn jetzt wenn diese Autobahn schon gebaut wurde?
00:12:10: Die gute Nachricht ist!
00:12:12: Denn schau mal lange war ja die Wissenschaft davon überzeugt dass er wachsenden Gehirn ist fix fest vertratet.
00:12:20: Das heißt was einmal drin ist bleibt drin.
00:12:24: Gott sei Dank unterliegt gerade dieser Bereich einer sehr sehr hartnäckigen und sehr, sehr spannenden Forschung.
00:12:36: Da bleibt nichts stehen!
00:12:37: Das heißt das stimmt nicht.
00:12:40: Denn was die Forschung heute mittlerweile zeigt ist dass Gehirn ist und bleibt bis ins hohe Alter neuroplastisch.
00:12:50: Neuroplastisch bedeutet es gehirn bleibt formbar.
00:12:55: Yes Es kann also neue Verbindungen bilden alte Verbindung schwächen.
00:13:04: Es kann sich also buchstäblich neu verdraten, wir können neue Impulse feuern.
00:13:12: Das Einzige was es dafür braucht ist dass es wieder zu einer Gewohnheit wird das es trainiert wird.
00:13:19: und hier ist es entscheidende wann werden diese alten verbindungen weniger?
00:13:27: die werden dann weniger Wenn, schau mal alte Schaltkreise werden abgebaut wenn wir sie nicht mehr nutzen.
00:13:34: Dann verkümmern Sie!
00:13:36: Oder ist ja was Gutes was wir verkümmern lassen wollen?
00:13:39: Das heißt also wenn du aufhörst einen gewohnten Glaubenssatz immer wieder zu denken und zu aktivieren.
00:13:45: Wenn du ihn also nicht mehr denkst, nicht mehr fühlst und auch nicht mehr bestätigst dann verliert er seine Autobahn.
00:13:53: Sie wird langsamer, die Impulse sind nicht mehr auf Autopiloten werden sofort gefeuert und irgendwann sind sie kaum noch spürbar.
00:14:04: Und dass das stimmt kann ich dir aus einer eigenen persönlichen Erfahrung sagen denn Ich habe Das alles was ich sage mal bis zu meinem jungen Erwachsenenalter so geglaubt hab mir immer wieder selber bewiesen und bestätigt hat durch diese sich widerholenden Gedankenkonstrukte mittlerweile so abtrainiert, dass mir das manchmal sogar selber schwerfällt mich noch daran zu erinnern wie das so sein konnte.
00:14:33: Also ich habe manchmal das Gefühl und es ist ja auch was wir mittlerweile wissen, dass ich mich komplett umprogrammiert habe.
00:14:42: Ich habe einfach entschieden hey!
00:14:44: Wie beim Computer dieses alte Betriebssystem dient mir nicht mehr Es ist zu langsam, es hat zu wenig Speicherplatz passt einfach nicht mehr zu den Anforderungen, die ich habe.
00:14:57: Bedeutet – Ich brauche ein neues Betriebssystem und so vergleichbar ist es mit dem Computer was ja höchst komplex ist, was ja so anpassbar ist, das ja so modellierbar ist eben auch unser intelligentes System, unser Hirn.
00:15:17: Und da gibt es Du hast es auch schon gehört, da bin ich mir ganz sicher und ich habe zum Beispiel auch in meinem Buch erwähnt.
00:15:26: Wir sprechen ja immer von diesen sechzig bis achtzigtausend Gedanken also eine unfassbar hohe Zahl an Gedanken und es gibt dann natürlich auch Studien die sagen was ganz anderes.
00:15:37: doch ein Faktor bleibt gleich.
00:15:39: Es gibt die eine Studie die sagt naja das sind keine Sechzig- bis Achtzigtausende Gedanken pro Tag sondern eher etwa sechs bis acht tausend.
00:15:48: Ja ist ein großer Unterschied.
00:15:50: Der Effekt ist genau der gleiche, weil beide dieser Zahlen und dieser Studien dahinter sind der Überzeugung ein Großteil dieser Gedanken sind immer und immer wieder dieselben Gedanken.
00:16:06: Und die Forscher nennen das teilweise sogar Gedankenwürmer, weil eben dieselben Bahnen immer wieder aktiviert werden, spannend?
00:16:16: Stell dir das vor, immer wieder die gleiche Leitung, die angesteuert wird.
00:16:19: Die Gleiche Leitung, die genutzt wird ob schon viele weitere möglich werden.
00:16:25: Das heißt also auch und deswegen sind diese Zahlen gar nicht so relevant Nicht die Anzahl deiner Gedanken formt dein Leben Sondern der Anzahl der Gedanken, die du eben immer wieder denkst.
00:16:38: Und genau da liegt der größte Hebel Der im Endeffekt wirklich alles verändern kann.
00:16:47: Und so kommen wir jetzt zu dem Teil, wo ich dir noch mehr... Ich möchte ein konkretes Beispiel geben und da kommen wir zu The Work nach Byron Katie.
00:16:57: So, Byron Katy vielleicht hast du schon von ihr gehört?
00:17:01: Ich gehe mal davon aus!
00:17:02: Wenn nicht dann nur so viel weil du kannst das alles nachlesen.
00:17:06: also bitte, bitte such danach wenn du mehr wissen möchtest.
00:17:10: es lohnt sich.
00:17:12: Byron Katie ist eine amerikanische Autorin und Lehrerin, wenn man so möchte.
00:17:16: Die in den neunzig, neunzehnachtziger Jahren selbst persönlich durch ein tiefe Krise gegangen ist.
00:17:24: Und auf der anderen Seite eben nach dieser Krise mit dieser Methode The Work.
00:17:30: So nennt sie sie herausgekommen ist.
00:17:34: Der Kern davon!
00:17:35: Deswegen gefällt es mir wahrscheinlich auch so gut weil sie Einfach ist, schon fast so einfach dass wir sagen möchten das geht gar nicht.
00:17:45: Und wenn du es denn erlebst dann merkst du Es geht!
00:17:49: Der Kern ist radikal einfach.
00:17:51: Du nimmst nämlich ein Gedanken und zwar einen Gedanken der dir Stress, der dir Unfrieden macht, ein Gedanke der dich klein hält, der sich aber für Dich in dem Moment wie Wahrheit anfühlt.
00:18:06: Und diesen Gedanken stellst du ganz einfach vier Fragen.
00:18:11: Oder geht es nicht darum, diesen Gedanken einfach wegzumachen und ihn nicht mehr zu glauben?
00:18:15: Weil na das ist so wie denk ich an rosa-roten Elefanten, sowas siehst Du vor Deinem Auge klar den rosa roten Elefannten!
00:18:22: Es geht auch nicht darum einfach alles ins positive zu ziehen um positiv zu denken sondern es geht wirklich darum ehrlich zu sein wirklich darum zu prüfen.
00:18:34: Da haben wir schon in den letzten Folge drüber gesprochen und wir prüfen mit, ist das wahr?
00:18:40: Und ich möchte dir jetzt nur mal erstmal dem Prozess erklären.
00:18:44: Dann machen wir noch ein sehr verständliches Beispiel dazu.
00:18:50: Wie lauten denn diese vier Fragen, die Byron Katie Into Work verwendet?
00:18:54: Diese vier Fragen lauten Ist es wahr!
00:18:59: Und es heißt wirklich, ist es wahr?
00:19:02: Es heißt nicht.
00:19:03: fühlt es sich für dich wahr an.
00:19:05: Weil da würdest du sagen ja klar sonst würde ich's ja nicht denken.
00:19:09: und es heißt auch nicht sagen das denn die anderen auch.
00:19:12: glaubst du darum dass es war ist nein sondern isst es wahr?
00:19:19: Die zweite Frage Da wird schon sehr sehr spannend lautet Kannst Du denn mit absoluter Sicherheit wissen dass es wahr ist, also wirklich sicher.
00:19:29: Hunderttausend Prozent sicher!
00:19:32: Da beginnt schon so manches Konstrukt was wir so lange Zeit aufrecht gehalten haben deutlich zu wackeln.
00:19:41: und jetzt wird super spannend.
00:19:43: die dritte Frage nach Bayern Katie Laute nämlich wie reagierst du?
00:19:50: Was passiert wenn Du diesen Gedanken glaubst?
00:19:55: Was bedeutet das?
00:19:56: Das bedeutet, was tust du wenn du diesen Gedanken glaubst.
00:20:29: sehr oft beginnen wir uns so ein bisschen zu winden, weil wir können es uns ja noch nicht vorstellen und ich habe ja doch den Gedanken.
00:20:35: und wenn du dich hier auf diesem Prozess ehrlich einlässt dann wirds richtig richtig spannend.
00:20:43: Wer wärst Du ohne diesen Gedanken also nicht ohne das Problem?
00:20:47: Nicht ohne die Situation!
00:20:48: Nicht ohne diese Sache sondern nur ohne diesen einen Gedanken darüber?
00:20:54: Wie würdest du denn dann durch dein Leben gehen.
00:20:58: Wie würdest du dich denn dann fühlen?
00:21:03: Weil die Situation, das Thema, das Problem – das macht gar nichts!
00:21:06: Das ist an und für sich neutral.
00:21:10: Erst durch das was du drüber denkst entsteht ein Gefühl dazu, was wir als negativ oder positiv bewerten.
00:21:21: Wer wärst du ohne diesen Gedanken?
00:21:24: Und von dort aus gehen wir in eine Umkehrung.
00:21:28: Das heißt, wir drehen quasi den ursprünglichen Gedanken um und dann schauen wir ist denn diese Umkehrungen genauso wahr?
00:21:40: Und nicht selten sogar wahrer als der ursprungsliche Gedanke?
00:21:45: Wir machen das jetzt in einem sehr einfachen Beispiel, weil natürlich – das ist etwas was ich auch in meiner Arbeit nutze.
00:21:51: Das ist etwas wo du unendlich tief mit ganz verschiedenen Themen und nicht jedes Thema ist immer in der gleichen Form.
00:22:01: wie soll ich sagen da braucht es manchmal noch eine andere Vertiefung?
00:22:03: Da braucht manch mal einen Zwischenschritt und das ist alles okay.
00:22:07: doch in der Kernessenz ist genau das was wir mit jedem Gedanken machen können So, und ich möchte dich jetzt mal durch so ein Beispielprozess führen.
00:22:16: Und zwar als echte Übung!
00:22:18: Deswegen wenn du was zu schreiben hast nimm dir etwas zu schreiben... ...und wähle dann einen Gedanken für dich der dir Stress oder Unfrieden kreiert.
00:22:32: Einen der immer wieder auftaucht wo du weißt er tut dir nichts Gutes.
00:22:38: also ein Gedanke der dich stresst der dich klein hält der sich hartnäckig bisher gehalten hat.
00:22:45: Und vielleicht ist es ja auch einer, den du dir schon in der letzten Folge aufgeschrieben hast, weil da hatten wir schon darüber gesprochen.
00:22:53: und ich nehme jetzt als Beispiel einfach mal einen Gedanken, den ich selbst lange mitgetragen habe und ich weiß dass diesen Gedanken viele in sich immer wieder wiederholen.
00:23:05: oder das ist der Gedanke Ich bin nicht gut genug!
00:23:12: Und du schreibst jetzt, wenn du magst deinen Gedanken auf.
00:23:16: Einen einzigen Satz nicht drei oder vier miteinander, sondern einen einzelnen Satz.
00:23:29: So ich nehme meinen Ich bin nicht gut genug.
00:23:33: Oder kommt die erste Frage Ist das wahr?
00:23:39: und ich erinnere mich dabei wie ich das erste mal wirklich bei dieser frage gelblieben bin Weil mein erstes Impuls damals war Ja natürlich ist es wahr, ich fühle es ja.
00:23:51: Ich denke es ja!
00:23:52: Sonst wäre ich jetzt nicht hier und würde mich damit beschäftigen.
00:23:57: Doch Achtung das Gefühl ist nicht der Beweis.
00:24:01: Das Gefühl ist ja die Folge dieses Gedankens Und darum nochmal Ist Es War?
00:24:11: Ich Bin Nicht Gut Genug.
00:24:21: Jetzt kommen wir zu Frage Nummer zwei.
00:24:24: Kannst du mit absoluter Sicherheit wissen zu hunderttausend Prozent, dass dieser Gedanke das es war ist?
00:24:33: Ohne jeden Zweifel.
00:24:36: Hm!
00:24:37: Ich nehme meinen nicht gut genug.
00:24:40: Ja für was denn genau?
00:24:42: Nach wessen Maßstab denn nicht gut genug?
00:24:45: Hm!
00:24:47: Wer hat das denn festgelegt?
00:24:51: und wenn du oder damals eben ich an dieser Stelle wirklich ehrlich Denn war die Antwort auf diese Frage?
00:25:00: Nein.
00:25:03: Ich kann es nicht mit absoluter Sicherheit wissen, dass das wahr ist!
00:25:07: Es ist eine meine Geschichte.
00:25:10: Es ist ein Bewertung meiner selbst.
00:25:15: Es keine Tatsache.
00:25:24: und dann kommen wir zu Frage Nummer drei Wie reagierst du wenn du diesen Gedanken glaubst?
00:25:36: Für mich bedeutet das jetzt in meinem Beispiel, was passiert in mir wenn ich?
00:25:41: Ich bin nicht gut genug glaube.
00:25:45: Ja ganz klar!
00:25:47: Ich werde kleiner, ich ziehe mich zusammen und halte mich natürlich überall zurück.
00:25:54: Ich vergleiche mich weil ich such ja nach einem Maßstab unbewusst.
00:26:00: Ich entscheide mich gegen Sichtbarkeit, gegen Chancen im Endeffekt gegen mich selbst.
00:26:12: Und wie behandle ich mich wenn ich das glaube?
00:26:18: Hier lautet meine persönliche Antwort.
00:26:39: Ehrlich, ohne etwas zu beschönigen.
00:26:42: Weil darum geht's!
00:26:52: Dann kommen wir zur Frage Nummer vier.
00:26:55: Wer wärst du ohne diesen Gedanken?
00:26:59: Das heißt nicht ohne deine Herausforderung nur ohne diesen Gedenken.
00:27:04: Das heisst auch nicht ohne Deine Geschichte.
00:27:07: Nur ohne diesen einen Gedanken.
00:27:09: ich bin nicht gut genug in meinem Beispiel.
00:27:15: Wie würdest Du dann in ein Raum gehen wenn dieser Gedanke nicht mehr da wäre?
00:27:20: Wie würdest du sprechen?
00:27:22: Was würdest Du tun, anbieten.
00:27:26: Was würdest du wagen?
00:27:29: und plötzlich werden Gedanken frei die vorher nicht mal da waren weil ich sie mir erst gar nicht bis dahin erlaubt habe.
00:27:40: Spür das auch wenn es nur ein Moment ist auch wenn sich vielleicht jetzt gerade noch sehr fremd anfühlt.
00:27:50: Jetzt kommen wir zu einem weiteren sehr interessanten Teil und auch sehr, sehr wichtigen Teil.
00:27:55: Doch den halten wir hier jetzt in dieser Episode ganz kurz weil da gibt es viele Varianten davon.
00:28:03: Und zwar geht es um die Umkehrung!
00:28:06: Wir machen jetzt eine ganz einfache Umkehrungen und gehe damals mit deinem Gedanken, mit deinen Satz rein.
00:28:14: Wir drehen jetzt den Satz in der einfachen Form um.
00:28:18: Das heißt, aus einem Ich Bin Nicht Gut Genug wird in der Umkehrung ich bin gut genug.
00:28:28: und dann lautet die Frage Könnte das genauso wahr sein?
00:28:34: Ich bin gut genug oder könnte sogar noch wahrer sein dass ich gut genug bin?
00:28:44: Und Jetzt ist es deine Aufgabe für diese Umkehrungen Drei echte konkrete Beweise dafür zu finden, also nichts schönzureden.
00:28:55: Nichts zu erfinden sondern echte Momente, echte Handlungen aus deinem Leben die das beweisen.
00:29:03: ich bin gut genug und da ganz ehrlich ist mir das erste mal das ganze Wischuppen von Augen gefallen weil habe ich gemerkt ja ich war sehr wohl sehr oft einfach gut genug was sonst wäre ich gar nicht mehr hier.
00:29:17: Da habe ich konkrete Momente, konkrete Situationen gesucht.
00:29:21: Dinge die ich gemeistert hab, Dinge die sich überwunden hat, Dinge wie eine Prüfung die ich geschafft habe wo ich erst dachte Ich bin nicht gut genug Dann habe sie sogar noch gut geschafft!
00:29:34: Dann habe ich eine Entscheidung getroffen.
00:29:37: Die hat sich im Nachgang als Gut herausgestellt Ja ich bin auch gut genug.
00:29:45: Genau das, und darum geht es.
00:29:47: Genau das ist der Moment wo das Gehirn damit beginnt eine neue Bahn zu bauen weil du feuerst jetzt erst mal nicht mehr fortlaufend in diese eine Verbindung.
00:30:04: Das geschieht also nicht durch Willenskraft Weil wir etwas wegdrücken Und etwas anderes mit viel Druck ins Welt holen Sondern mit echter Erkenntnis Durch echtes hinterfragen durchprüfen, durch das ehrliche Suchen nach dem was auch wahr ist.
00:30:28: Und je öfter du das tust Je öfter Du diese neue Bahn aktivierst desto stärker wird sie weil und es ist ja auch eine gute Nachricht die Neurologie unsere Superintelligenz mit der wir ausgestattet sind Die macht den Rest.
00:30:49: Und wenn du aus dieser Episode hier etwas mitnehmen magst, dann dein Gehirn glaubt dir.
00:30:57: Und zwar immer!
00:30:58: Deswegen ist es wichtig bewusst zu wählen was du glaubst.
00:31:04: Weil das soll dir keine Angst machen.
00:31:07: Das soll dich nicht bedrohen sondern das ist einfach eine sehr mächtige Wahrheit die ich finde jeder von uns über sich selbst kennen muss.
00:31:19: unbedingt.
00:31:20: Denn schau mal, das bedeutet du hast viel, viel mehr Einfluss auf deine Realität als du vielleicht bisher noch denkst.
00:31:32: Und das passiert nicht durch positive Gedanken oder Affirmationen die du dir immer wieder eintrichtest schon fast einprügelst oder aufzwingst sondern durch ganz ehrliches Hinschauen!
00:31:43: Durch das Hinterfragen der Sätze die du bisher für Wahrheit gehalten hast.
00:31:48: ob schon Du gemerkt hast, dass sie dir gar nicht gut tun auf dem Weg, auf dem du sein möchtest.
00:31:57: Dass Sie dir gar nichts gut tun in diesem Lebensbereich wo du immer wieder an der gleichen Stelle stehst.
00:32:03: und das Wichtige ist auch, ich meine es ist eine Möglichkeit to work zu praktizieren.
00:32:09: aber du verstehst, es ist kein einmaliger Prozess.
00:32:12: Das ist eine gelebte Praxis.
00:32:15: Ich lebe das heute genauso weil es gibt immer und immer wieder Gedanken, Bewertungen, Wahrheiten die ich anfange zu glauben.
00:32:25: Die ich unbedingt wieder prüfen darf und so entstehen erstmal gar keine gar keine so fixen eingestellten Autobahnen sondern Ich kann immer gerade bewusst wählen wo geht diese Aufmerksamkeit wirklich hin?
00:32:40: Wo möchte ich mit dieser Autobahn hinkommen?
00:32:43: Es ist eine Praxis die ich in meinem Alltag immer wieder anwende weil wirklich immer wieder neue Sätze auftauchen, die überprüft werden wollen.
00:32:52: Immer wieder eine Situation ein Konflikt irgendetwas was gerade im Raum steht ne Herausforderung an mich herantritt wo ich genau das machen darf.
00:33:02: und deswegen wenn du heute hier nur eine einzige Sache mitnimmst dann bitte diese.
00:33:11: der Gedanke der dir am meisten wehtut am meisten Widerstand erzeugt ist meistens auch genau der Gedanke, die am dringendsten hinterfragt werden will.
00:33:28: Das ist genau der Punkt und da merkst du wie du sukzessiv in mehr Selbstermächtigung, mehr Selbstwirksamkeit auch findest!
00:33:40: Und to work ist – und das sagt auch Byron Katie auf eine ganz, ganz wunderbare Art und Weise – es ist ne Form von stiller Meditation.
00:33:51: biehmst dich nicht weg, es geht auch nicht darum nichts zu denken sondern es geht darum sehr bewusst zu denken.
00:33:58: Es ist also eine Form von Meditation und ich finde sie in einer sehr angenehmen Form weil ich zelebriere das dann auch.
00:34:06: Ich schreibe mir das auf, ich nehme da wirklich einen bewussten Moment wo ich grad mit nichts anderem abgelenkt werde Und manchmal dauert dieser Prozess fünf Minuten Manchmal dauert er Stunden, doch dann ist es eben genau richtig und wichtig so.
00:34:27: Und das ist der Punkt wo wir merken was für Potenzial hier frei wird wenn wir diese Gedanken bewusst wählen, wenn wir diesen Gedanken bewusst kreieren und zu unseren Wahrheiten machen die uns unterstützen bei dem was werden Bedürfnissen erfüllen möchten?
00:34:47: Bei dem was wir uns wünschen?
00:34:50: in uns tragen.
00:34:51: Und genau von dort denkt daran, der Gedanke ist immer die erste elektromagnetische Impulse entsteht.
00:34:58: alles weitere das verändert komplett deinen Zugang zum Thema Manifestation.
00:35:05: Das verändert komplett dein Zugang zur Energiearbeit und genau damit werden wir in den nächsten Folgen weiterziehen.
00:35:14: Ich bin sehr gespannt was diese Folge hier mit dir macht weil du merkst ich Ich brenne da regelrecht dafür, weil genau das einer der mitunter wichtigsten Punkte auf meinem Weg ist.
00:35:28: War und Ist!
00:35:31: Das überprüfen meiner Gedanken.
00:35:34: Und dank dem habe ich es geschafft meine Gedanken so auszurichten dass ich in die Realität gefunden habe, die ich mir vorgestellt hab, die Deswegen teile gerne mit mir hier unterhalb von dieser Episode in den Kommentaren.
00:35:52: Schreib mir, du findest die Adressen überall auf meiner Homepage!
00:35:55: Du hast vielleicht meine E-Mailadresse.
00:35:58: Schreibt mir wo auch immer du magst weil es mich wirklich interessiert ob du dir Sense hiervon für dich entdecken kannst ob du vielleicht schon eine sehr sehr wertvolle Erkenntnis auch machen durftest haben dürftest und ich freue mich von dir zu hören bis zum nächsten mal vom Herz Zuhärts.
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