Nach deinem Glauben geschehe – woher kommen die Sätze, die dein Leben schreiben
Shownotes
„Nach deinem Willen geschehe" – das klingt kraftvoll. Doch so ganz stimmt es nicht. In Wirklichkeit ist es: Nach deinem Glauben geschehe.
In dieser Episode gehe ich tief in die Frage, die ich mir selbst lange nicht gestellt habe: Welche Sätze laufen bei mir im Hintergrund – und wer hat sie eigentlich geschrieben?
Ich teile aus meinem eigenen Leben; Glaubenssätze, die mich jahrelang begleitet und kleingehalten haben. Über Geld. Über Leistung. Über Selbstwert. Und wie ich irgendwann gemerkt habe, dass diese Gedanken genau dem widersprechen, was ich mir wünsche.
Was dich erwartet:
- Wie Glaubenssätze entstehen und warum sie sich wie Wahrheit anfühlen
- Warum dein Gehirn aktiv nach Bestätigung für das sucht, was es bereits glaubt
- Vom Entweder-Oder zum Sowohl-als-Auch, die Entscheidung, die alles verändert
- Die eine Frage, die ich mir heute täglich stelle
- Ein konkreter Impuls, den du sofort umsetzen kannst
Von Herz zu Herz 💚 Graziella
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00:00:03: Hey, lieber Herzensmensch!
00:00:04: Das hier ist Heilung auf die Ohren Spiritualität, Energiearbeit und Selbstliebe.
00:00:10: Und zwar ungeschönt und ungefiltert.
00:00:13: Ich bin Graziella Wicki und ich freue mich dass du hier heute zuhörst.
00:00:17: Komm mit mir rein ins Herzfeld.
00:00:22: Ich bin mir sicher Du kennst diesen Satz nach deinem Willen Geschehe.
00:00:27: Er klingt sehr Kraftvoll und auch entschlossen So als wärst du der Architekt die Architektin deines Lebens.
00:00:36: Doch ich möchte dir heute zu Beginn gleich eines sagen, denn so ganz stimmt das nicht!
00:00:41: Denn in Wirklichkeit lautet es nach deinem Glaubengeschehe.
00:00:48: Denn sind wir mal ganz ehrlich – Ich kann etwas noch so sehr wollen Ich kann es mir noch so sehr wünschen und davon träumen, es mir ausmalen.
00:00:58: Noch so hart dafür arbeiten!
00:01:00: Noch so viele Affirmationen sprechen wie ich möchte.
00:01:04: Doch wenn ich tief im Inneren nicht daran glaube dass es möglich ist dann wird es doch trotzdem nicht real werden.
00:01:13: Und das ist nicht weil das Universum gegen mich ist oder weil ich es nicht verdient hätte sondern weil mein Glaube Meine Energie formt und meine Energie, die formt meine Realität.
00:01:28: Und genau hier kommen Sie ins Spiel und darüber sprechen wir heute.
00:01:32: aus diesem Grund die sogenannten Glaubenssätze.
00:01:37: Viele davon sind sehr subtil im Hintergrund und einige sind uns doch auch mittlerweile schon sehr bewusst.
00:01:44: Es sind diese unsichtbaren Sätze, die im Hintergrund oft auf Autopilot laufen.
00:01:50: Die, die wir nie bewusst gewählt haben und die trotzdem täglich unser Leben unsere Realität mit prägen.
00:02:00: Und ja!
00:02:01: Wir fühlen uns den öfters mal scheinbar hilflos oder ohnmächtig ausgeliefert.
00:02:06: Kennst du das?
00:02:09: Und wir sprechen heute darüber, woher sie kommen.
00:02:11: Wie Sie entstehen und vor allem auch wie du anfängst, sie zu erkennen bevor sie noch weitere Seiten in deinem Buch deines Lebens schreiben.
00:02:23: Denn das ist es einzig was es braucht – das Bewusstsein darüber eine bewusste neue Wahl zu treffen und dann entsprechend nach diesen neugewelten Überzeugungen in die Umsetzung zu gehen, zu handeln, zu verkörpern.
00:02:39: So das heißt auch und es ist ganz, ganz wichtig das zu verinnerlichen.
00:02:44: Glaubenssätze sind keine Wahrheiten!
00:02:48: Sie sind im Endeffekt einfach Schlussfolgerungen.
00:02:53: Denn wenn du nur schon mal so weit in die Welt hinausblickst dann siehst du dass sehr viele verschiedene Kontinente, verschiedene Länder, verschiedene Kulturen ganz unterschiedliche Gedankenkonstrukte, Glaubenssätze, Überzeugung, Prägungen und Werte haben.
00:03:11: Es sind Schlussfolgerungen die wir irgendwann in unserem Leben gezogen haben – meistens beginnt das schon sehr früh zum Beispiel als Kind oder Jugendliche.
00:03:25: Im Momenten wo wir etwas erlebt haben und daraus für uns unbewusst oft noch eine Regel gemacht haben, wie die Welt funktioniert.
00:03:34: Wir haben es angefangen anzunehmen weil es uns entsprechend so gezeigt wurde zum Beispiel das Kind dem gesagt wurde.
00:03:43: stelle dich nicht so an.
00:03:45: was lernt das?
00:03:47: Es lernt.
00:03:48: meine Gefühle sind jetzt zu viel meine Gefülle sind störend Also verstecke ich sie besser, weil dann sind die Menschen, die Erwachsenen und Eltern wieder zufrieden mit mir wenn ich mich reguliere.
00:04:04: Das Kind das zum Beispiel beobachtet wie die Eltern sich ständig um Geld streiten lernt.
00:04:10: Geld macht unglücklich!
00:04:12: Geld zerstört Beziehungen also will ich lieber kein Geld.
00:04:17: dafür wird es in der Beziehung besser laufen?
00:04:21: Das ist die Schlussfolgerung daraus, weil wir das immer und immer wieder so sehen.
00:04:27: Das Kind, das zum Beispiel für gute Noten gelobt wird – und immer nur dann!
00:04:33: Das lernt.
00:04:34: ich bin wertvoll wenn ich Leistungen bringe.
00:04:38: Also was macht es?
00:04:39: Es bringt immer Leistung, auch wenn ich erschöpft bin Und mir ist es wichtig zu sagen diese Schlussfolge sind persönlich falsch.
00:04:52: Sie waren ja damals sogar sinnvoll.
00:04:54: Sie haben uns geschützt, sie haben uns weitergebracht und geholfen.
00:05:00: Sie zeigen auch, dass es manchmal wichtig ist, in einer bestimmten Form nicht dauerhaft anzupassen.
00:05:10: Das Problem dabei ist nur wir wachsen!
00:05:14: Und ob schon?
00:05:15: wir wachsen in unserem Bewusstsein und allem, was uns ausmacht – diese Sätze bleiben teilweise über Jahrzehnte bestehen.
00:05:25: Und irgendwann als Erwachsene laufen sie noch immer im Hintergrund wie so ein altes Programm auf einem neuen Computer!
00:05:36: Es frisst viel zu viel Energie, es frisst Unnötigenergie, es verlangsamt alles das komplette System Und manchmal weißt du nicht mal, warum das so ist.
00:05:48: Kommt dir das bekannt vor?
00:05:51: Ganz ganz wichtig!
00:05:52: Ich teile das nicht heute weil ich jemand bin der das alles hinter sich hat sondern ich teile dass weil ich es immer noch erkenne und zwar manchmal mitten im Alltag, manchmal auch erst im Nachhinein.
00:06:05: denn selbst wenn ich viele dieser sehr früh prägenden Glaubenssätze mittlerweile Für mich neu gewählt habe.
00:06:12: Einige durften mein System entlassen, ich hab neue Entscheidungen getroffen, neue Gewält geformt und trotzdem manchmal wenn wir nicht sehr achtsam sind oder gewisse Themen gerade nicht so auf dem Schirm haben und dann wieder sehr oft etwas Ähnliches hören oder etwas Ähnliches da draußen wieder sehen, dann formt sich das im Unterbewusstsein schon wieder zu einer möglichen Überzeugung zu einem Glaubenssatz.
00:06:41: Und wir merken es erst dann, wenn wir uns diesem Thema wieder hinwenden und da wieder etwas machen möchten.
00:06:48: Da wieder etwas umsetzen möchten und plötzlich nicht wissen war warum fällt mir das jetzt so schwer?
00:06:53: Warum schiebe ich das immer wieder raus?
00:06:57: Warum komme ich da nicht richtig rein in diese Umsetzung?
00:07:02: Und ich teile mal so ein paar von mir, die mich schon sehr heftig geprägt haben und einer dieser prägenderen Glaubenzetze war um gutes Geld zu verdienen.
00:07:13: Und wertgeschätzt anerkannt zu werden muss ich hart arbeiten!
00:07:18: Und damit habe ich sehr früh begonnen.
00:07:21: Ich meine ich war zwischen zwanzig und einundzwanzig hatte ich ein sogenanntes oder wie man es heute nennen würde Burnout ist ja nicht normal So und ich habe damals so,so viel gearbeitet.
00:07:36: Und hab ja im Gegenzug diese Anerkennung, diese scheinbare Wertschätzung auch bekommen.
00:07:41: Nur war sie nicht nachhaltig weil wenn ich dann entsprechend mal krank war oder wenn Ich dann ausgefallen bin dann war sie ja nicht mehr da Und ich habe einfach damals geglaubt ich muss mehr davon tun weil Dann kriege ich auch mehr davon?
00:07:56: Und weil das nicht nach haltig war musste ich es immer wieder tun Klingt Ja erst Mal Ja, gar nicht so schlimm.
00:08:04: Dieses hart arbeiten kann sich ja auszahlen wenn wir Karriere machen möchten und und und.
00:08:09: Ja klingt einerseits auch vernünftig doch das was es in mir ausgelöst hatte war einfach Es muss anstrengend sein damit es dir finanziell gut gehen kann Damit du genügend Anerkennung und Wertschätzung bekommst Was ja Und das machen wir nicht bewusst, auch bedeutet.
00:08:28: es muss mich auf eine Art und Weise auslaugen.
00:08:31: Und – und das war dann wirklich der Knackpunkt gerade als ich ja auch in meine Selbstständigkeit, in meiner Herzensarbeit gestartet bin – Es darf auf keinen Fall Spaß machen!
00:08:41: Weil sonst ist es kein richtiges Arbeiten... Und der hat so richtig gesessen, weil die Vorstellung oder mein künstler Traum war ja, dass ich mit dem was mich so zutiefst erfüllt.
00:08:54: Was mir richtig Freude bereitet wo ich so richtig drin aufgehe auch unabhängig und frei sein kann bedeutet auch mein Leben gut bestreiten kann.
00:09:08: Das war dann so ein großer Klinsch, weil ich habe dann gewerkt mit wie viel Verbissenheit.
00:09:14: Mit wieviel Druck trotzdem ich das angefangen hab, sodass es mir dann teilweise schon fast gar keinen Spaß mehr gemacht hat.
00:09:22: und es war nur, weil diese Überzeugung so hartnäckig im Hintergrund mitgelaufen ist.
00:09:29: oder kam noch einen ganz anderen Satz dazu wenn wir gerade bei dem Thema sind und den hatte ich so tief verinnerlicht Entweder, das habe ich immer wieder gehört in unserer Familienstruktur, entweder gesund und glücklich oder reich und krank.
00:09:45: Das wurde immer mal wieder gesagt wenn in den Medien wieder irgendwo was passiert ist oder irgendjemand daneben der Reich war krank wurde und dann hieß es immer wieder dass.
00:09:56: Und das Verrückte, wenn ich heute so überlege ist, dass ich das angefangen hab zu glauben ob schon das überhaupt nicht bewiesen Nicht mal innerhalb dieser Menschen, die das immer wieder gesagt haben.
00:10:09: Weil sie waren weder reich noch waren sie gesund und glücklich!
00:10:16: Und trotzdem habe ich geglaubt, aha dass was wir haben oder so wie wir hier unterwegs sind, sind wir gesund und Glücklich okay?
00:10:25: Na wenn das gesund und glücklich ist dann möchte ich erst recht nicht reich und krank sein.
00:10:29: So ganz verrückt doch du weißt es ja noch nicht.
00:10:32: nach bestem Wissen und Gewissen Übernimmst du die Dinge, die ja Menschen, denen du auch Vertrauen schenkst und auf die du angewiesen bist.
00:10:40: Gerade als Kind jugendlich auch noch abhängig davon bist?
00:10:44: Übernennst du es!
00:10:45: Und sie möchten dir ja nicht schaden – das ist auch ganz wichtig, weil ich war eine Zeit lang sehr wütend auf diese Menschen.
00:10:52: Ich dachte was habt ihr mir da angetan?
00:10:54: Warum habt ihr so ein Bullshit
00:10:56: erzählt?!
00:10:58: Doch Sie haben's ja auch nur weiter getragen... Sie haben es nie reflektiert, sie haben nach ihrem besten Wissen und Gewissen zu diesem Zeitpunkt einfach so weitergetragen.
00:11:09: Und sich nicht überlegt was könnten denn die Konsequenzen davon sein für den nächsten zum Beispiel?
00:11:15: Das ist dann wiederum erst in der nächsten Generation passiert dass wir uns jetzt schon Gedanken machen was möchte ich weitergeben und was ist gar nicht dienlich, was hindert mich schon und möchte ich auf keinen Fall noch weiter geben.
00:11:29: Also da sind wir schon ein ganzes Stück weiter.
00:11:32: So, und das war dann für mich immer so gefühlt zwei Welten zwischen denen ich wählen musste.
00:11:39: Ich hatte ja immer das Gefühl Mensch ist das anstrengend!
00:11:42: Ich muss immer wählen.
00:11:43: möchte ich so sein oder so?
00:11:44: Ich kann ja nicht alles haben.
00:11:46: Und in der Schweiz sagt man, und ich weiß nicht wie es in Deutschland oder Österreich ist.
00:11:50: Doch in der Schweiz sagt man du kannst nichts Füffi und Zweckli haben also du kannst nicht den Fünfer und das Weckli habe.
00:11:57: Du musst dich entscheiden!
00:11:59: Und dieses Entweder-Oder war so tief in mir drin dass ich es schon gar nicht mehr als Glaubenssatz gesehen hab sondern vielmehr eine Art universelles Gesetz.
00:12:12: So ist es einfach komplett in Stein gemeißelt.
00:12:17: Ich habe es für Realität gehalten und das war halt schon so, dass gefühlt ging es dann immer darum und das hab ich wirklich erst sehr spät erkannt also viele viele Jahre später noch gar nicht so viele jahre her dass ich mich immer schwer getan habe mit Entscheidungen, egal welcher Art.
00:12:42: Denn Entscheidungen haben sich für mich immer angefühlt wie wenn ich wählen müsste zwischen Leben und Tod.
00:12:49: Es war einmal so... Wenn ich mich für das eine entscheide dann ist das andere weg!
00:12:55: Und wenn ich mich dafür entscheide, dann ist DAS weg.
00:12:59: Und das war dann immer so mit Druck behaftet, dass ich mich immer gewunden habe, mich jetzt festzulegen oder zu entscheiden egal in welchem Thema.
00:13:07: Und es ist nicht besonders angenehm!
00:13:11: Oder war noch der Dritte?
00:13:13: Einer der dritte Glaubenssatz, der vielleicht auch ehrlichste und der war schon auch sehr, sehr krass was er so alles mit mir gemacht hat.
00:13:21: Das war dieser Glauben Satz Ich bin nicht gut genug alle anderen sind besser Und damit meine ich ausnahmslos alle.
00:13:31: Egal wer, es war immer irgendjemand irgendwo besser und ich habe natürlich auch regelrecht danach gesucht.
00:13:38: in jedem Thema gibt's ja immer jemanden den wir als besser betrachten.
00:13:44: damals hab ich nicht verstanden dass darum gar nicht geht Weil es ist ja kein Wettbewerb.
00:13:48: Es ist ja nichts, was zu gewinnen gibt!
00:13:51: Sondern diese Einzigartigkeit.
00:13:53: und das ist ja auch verrückt weil da steht genau in dem Widerspruch zu dem was sich alle von uns so sehr wünschen.
00:13:59: und prüft das bitte mal für dich Wir möchten ja alle einzigartig sein wir möchten ja mit dem was uns mich Dich jeden anderen einzigartig auszeichnet, all diese Eigenschaften, Fähigkeiten, diese Wesensart.
00:14:18: Diese energetische Schwingung!
00:14:22: So möchten wir ja betrachtet werden.
00:14:25: und trotzdem gehen wir in.
00:14:26: die Vergleichbarkeit macht ja gar keinen Sinn.
00:14:30: Und das war so ein Glaubenssatz der war sehr still doch sehr kraftvoll und er hat auch jahrelang mit entschieden was ich mir eben zugetraut habe Was ich unter Umständen dann später auch, anfangs von dem Weg den ich jetzt heute gehen darf mit vielen wundervollen Menschen was ich angeboten habe und wie ich in Räume gegangen bin.
00:14:51: Ob ich mich dabei wohl gefühlt habe oder nicht wohlgefühlt hab.
00:14:55: Ob Ich mich dabei kompetent genug oder nicht kompetente gefühelt habe.
00:15:02: Und so trägt jeder von uns bestimmte Sätze die einen noch sehr bewusst mit sich wo er weiß ja das denke ich immer mal wieder und andere, die sind vielleicht noch gar nicht so bekannt.
00:15:14: Doch da wo du merkst dass immer wieder Widerstand auftaucht, da wo Du merkst das Du gefühlt keinen einzigen Schritt weiterkommst oder nur sehr sehr langsam kannst Du in der Regel davon ausgehen, dass da sehr sehr hartnäckige Glaubenssätze oder eben wirklich auch Überzeugungen vorhanden sind.
00:15:35: So!
00:15:35: Und dem Moment wo ich gemerkt habe diese Gedanken die ich da so glaubte, genau dem widersprechen was ich mir wünsche wenn ich träume.
00:15:46: Wenn ich mich mit Visionen beschäftige und so weiter.
00:15:50: das war schon ein sehr spannender Moment weil ich habe gemerkt dass was sich da so glaube zieht ja genau in die entgegengesetzte Richtung.
00:16:01: So, zum Beispiel ich wollte Fülle auf allen Ebenen an Liebe, an Wertschätzung und an finanziellen Mitteln.
00:16:10: Und gleichzeitig glaubte ich ja felsenfest daran dass Füller mich krank macht oder zu einem schlechten Menschen macht.
00:16:19: Ich wollte Freude in meiner Arbeit und gleichzeitig glaubte ich, dass echte Arbeit wehtun muss.
00:16:25: Also kann es ja keine Arbeit sein, sprich kann es mich nicht tragen wenn ich dabei Freude empfinde.
00:16:32: Furchtbar!
00:16:33: Aus der heutigen Sicht absolut furchtba.
00:16:36: Und trotzdem so essentiell.
00:16:38: wichtig weil wir wachsen ja daraus.
00:16:40: Wenn wir das mal erkennen dann kommt so richtige Schubkraft rein.
00:16:47: Andere war auch dieses ich wollte sichtbar sein.
00:16:49: Ich wollte sichbar sein einerseits und trotzdem war ja, ich bin nicht gut genug.
00:16:55: da war diese leises Stimme die immer wieder geflüstert hat wer bist du denn eigentlich dafür?
00:16:59: warum solltest Du sichtba sein können?
00:17:04: Und ganz wichtig ist auch an diesem Punkt das es kein Widerspruch den Du mit mehr Willen löst weil noch mehr Druck erzeugt immer noch mehr Gegendruck.
00:17:15: Das löst du nur, indem du den Satz siehst.
00:17:19: Also wirklich siehst und dann dich fragst stimmt denn das überhaupt?
00:17:25: Oder kommen wir jetzt gleich dazu?
00:17:27: Denn weißt du Glaubenssätze die wirken nicht in unserem Leben nur weil werden Sie denken Sie wirken Weil wir aufgehört haben oder noch gar nie damit angefangen haben sie zu hinterfragen zu prüfen.
00:17:43: Wir haben sie ungeprüft übernommen.
00:17:48: Das ist so, wenn du im Supermarkt bist und irgendjemand packt dir irgendwas in die Tasche und sagt so da hast du was zu essen und du fragst dich gar nicht.
00:17:57: mag ich das denn überhaupt?
00:17:58: tut mir das dann überhaupt gut oder nicht?
00:18:01: Du sagst einfach ah okay dann esse ich das!
00:18:05: Das würden wir doch nicht tun.
00:18:09: Die sind halt oft so tief in unser System einprogrammieren.
00:18:13: Eingeschrieben, dass sie sich dann irgendwann im Laufe der Zeit durch die Wiederholung, Wiederholungen, Wiederhohlungen irgendwann wie Fakten anfühlen.
00:18:23: So wie die Schwerkraft.
00:18:24: Die ist immer da!
00:18:25: Wir können sie nicht sehen doch die Schwerkraft ist es immer da.
00:18:30: Du zweifelst ja auch nicht mehr daran das du fällst wenn du springst.
00:18:34: also wenn du Springst weißt du zieht dich wieder runter.
00:18:38: und Genauso wenig oder genauso zweifelst du nicht daran, dass du nicht gut genug bist wenn dieser Satz tief genug sitzt.
00:18:47: Weil dann ist es für dich einfach so ich bin nicht gut genug.
00:18:50: Ich kann noch nicht weil ich bin ich gut genug nicht schön genug nicht schlau genug Nicht was auch immer genug.
00:18:58: und das verrückte ist und das wurde mir dann irgendwann bewusst dass ich mir buchstäblich eine Realität erschaffen habe, die mir immer wieder meine Glaubenssätze beweist und nicht umgekehrt.
00:19:12: Ich hab mir keine Glauben-Setzerschaft, die meine Realität beweisen sondern es hat sich genau das bewiesen oder bestätigt was ja meinem Glaubem entspricht.
00:19:24: Und bitte, das ist kein esoterisches Konzept oder so.
00:19:27: Sondern das ist Neurologie!
00:19:29: Also geh da gerne auch tiefer rein weil's hilft und das Verständnis dafür wirklich zu schärfen Ja...und was hat mich denn im Endeffekt befreit?
00:19:39: Oder was befreitet mich heute noch davon?
00:19:41: Da möchte ich jetzt ganz klar in diese Erkenntnis mit dir gemeinsam eintauchen Weil..was mich befreite war nicht so dieses Diese große Erleuchtung von einem Tag auf den anderen, sondern es war schon eine sehr bewusste Entscheidung.
00:19:58: Nämlich die Entscheidung.
00:19:59: und wenn du mich schon eine Weile kennst dann ist das für dich nicht neu weil dann kennst du diese Aussage dass entweder oder in ein sowohl als auch zu verwandeln.
00:20:12: Das bedeutet ich muss nicht entweder dies oder das.
00:20:17: Sondern ich darf sagen Ich möchte dies und ich möchte das weil ich mir das erlaube.
00:20:23: Wir haben ja oft auch das Gefühl, wir haben es nicht verdient – zu viel des Guten!
00:20:28: Nein, das ist zu viel Desguten!
00:20:30: Wer bin ich denn?
00:20:31: Dass ich soviel Glück habe.
00:20:35: Und für mich hat das auch bedeutet und das ist schon heftig wenn ich das jetzt so reflektiere Ich muss mich nicht mehr entscheiden zwischen Gesundheit und Erfolg.
00:20:45: Ich muss sich auch nicht mehr entscheidend zwischen Freude und Geld Und auch nicht zwischen Sichtbarkeit und Bescheidenheit, Bodenständigkeit.
00:20:56: Es darf alles sein!
00:20:58: Ich kann alles haben wenn ich daran glaube – Nicht nur wenn ich es will sondern wenn ich dran glaube Wenn ich felsenfest davon überzeugt bin dass das für mich möglich ist.
00:21:13: Das klingt jetzt vielleicht schon wieder zu simpel.
00:21:15: im ersten Moment Und gleichzeitig, wenn du das wirklich fühlen kannst in dir diese Entscheidung verändert sie alles.
00:21:24: Weil es ist der radikalste Gedanke den du haben kannst In einer Welt die dir gefühlt ständig sagt Du musst wählen!
00:21:34: Du musst dich entscheiden!
00:21:36: Du muss gar nichts!
00:21:37: Du bist nur das was du glaubst dass du es musst.
00:21:43: und ich habe schon in der letzten Episode so ein bisschen angeteasert etwas oder jemand der mich sehr geprägt hat, genau in dieser Arbeit.
00:21:54: Das ist Byron Katie und sie hat diese faszinierende und unfassbar wichtige Methode entwickelt die sie The Work nennt und der Kern davon es so einfach dass er fast schon zu simpel klingt denn sie hinterfragt jeden Gedanken Mit vier Fragen und ich möchte jetzt mit dir hier keine Work machen, weil es ist nicht meine Arbeit.
00:22:19: Nichtsdestotrotz möchte ich dir einen Einblick geben doch geh da auch tiefer rein wenn du das möchtest denn es lohnt sich!
00:22:26: Sie hinterfragt jeden Gedanken mit vier Fragen.
00:22:28: die erste Frage lautet Ist das wahr?
00:22:35: Und die Frage ist nicht fühlt es sich an?
00:22:38: weil?
00:22:38: wahrscheinlich würdest du dann sagen ja weil sonst würde ich's ja nicht denken sondern Hey, ist denn dieser Gedanke absolut wahr?
00:22:48: Zu hunderttausend Prozent.
00:22:49: Kannst du das sagen?
00:22:51: dass das wirklich felsenfest wahhaftig ist und es geht auch nicht um die Frage haben denn das andere gesagt?
00:23:00: sondern ist das mit absoluter Sicherheit wahr?
00:23:04: Und hier beginnt oder beginnen die meisten dieser Glaubenssätze diese Überzeugung schon mächtig zu wackeln.
00:23:11: Denn gehen wir mal rein ich bin nicht gut genug Ist das wahr?
00:23:19: Und vielleicht könntest du jetzt so mit deinem Verstand noch sagen im Moment Ja, weil das glaube ich.
00:23:24: Ich fühle mich so.
00:23:25: ja!
00:23:26: Ist es wirklich wahr?
00:23:29: Mit hundertprozentiger Sicherheit kannst du das sagen ist dass war ich bin nicht gut genug.
00:23:35: Es ist immer so War das immer so in jede einzelne Minute in deinem Leben.
00:23:41: Da merkst Du schon Wenn du wirklich innehälst und dich das fragst, wirklich fragst dann wirst du merken Du weißt es nicht.
00:23:50: Du kannst es gar nicht wissen.
00:23:52: Denn wo ist denn der Barometer der dir anzeigt?
00:23:55: Es ist gut genug Jetzt bist du gut genug Und jetzt bist du gerade nicht gut genug und jetzt bist so mehr als gut genug.
00:24:04: Den gibt es einfach nicht!
00:24:06: Du kannst's nicht wissen.
00:24:07: Es ist eine Sprich deine Geschichte Es ist ein Schlussfolgerung weil du dich selber entsprechend bewährt bist.
00:24:16: Es ist kein Fakt, es ist keine Tatsache und ich habe da im Laufe der Zeit auch meine eigenen Fragen so für mitten im Alltag genau da wo ich merke.
00:24:27: jetzt kommt zum komischer Gedanke der mich schlecht fühlen lässt oder der mich nicht dahin bringt oder mich nicht so fühlen lasst wie ich mich fühlen möchte kreiert und die stelle ich mir heute immer wieder wenn so ein gedanke auftaucht Und zwar einer davon lautet und vielleicht magst du den jetzt mal ganz bewusst in die nächsten Tage mitnehmen, egal welchem Lebensbereich.
00:24:55: Dient mir dieser Gedanke oder dieses Denken für das was ich haben möchte?
00:25:01: Oder gibt es nur ein schlichtes ja-oder nein?
00:25:05: Das ist eine pragmatische Frage.
00:25:08: Dient mir dieser Gedanke das, was ich da jetzt gerade denke für das, dass ich haben erleben fühlen möchte ja oder nein.
00:25:17: Beispiel dient mir der Gedankel Ich bin nicht gut genug dabei sichtbar zu werden liegt auf der Hand.
00:25:28: Nein dient mehr der gedanke dabei Arbeit muss weh tun um mit Freude zu arbeiten.
00:25:44: Dient mir der Gedanke, ich kann nicht alles haben dabei.
00:25:49: Ein erfülltes, leichtes, freutvolles Leben zu leben?
00:25:56: Nein natürlich nicht!
00:25:59: So was mach' ich mit dieser Kenntnis?
00:26:02: Ich habe jetzt die Wahl.
00:26:04: Dieser Gedankel darf jetzt gehen weil ich hab ihn entlarvt, ich hab gemerkt das ist ja völliger Quatsch.
00:26:11: Oder ich entscheide mich und dann bitte bewusst, Ich möchte den mitnehmen weil ich möchte gar nicht sichtbar werden.
00:26:17: Ich möchte weiterhin glauben, ich bin nicht gut genug.
00:26:21: Das wäre ja irrsinnig!
00:26:22: Weil wir möchten uns ja nicht bewusst selbst schaden.
00:26:26: So... Und diese Gedanke darf gehen heißt nicht ich unterdrücke ihn jetzt einfach oder ich überschreibe ihn jetzt positiv indem ich jetzt einfach eine Affirmation spreche und sage ich bin mehr als gut genug wenn ich mich doch so gar nicht fühle sondern es geht darum, ehrlich hinzuschauen und eine bewusste Entscheidung zu treffen.
00:26:44: Zu sagen dieser Satz ist ab sofort nicht mehr meiner weil er zieht eine unsichtbare Wand hoch zwischen dem was ich gerade habe und dem was sich gerne haben möchte.
00:26:58: und in dieser Wand ist kein Durchkommen solange ich daran festhalte.
00:27:06: Und da möchte ich wirklich mit dir jetzt einen sehr kraftvollen wirksamem Impuls anschauen.
00:27:13: Ich möchte dir den mitgeben, weil ich habe die versprochen.
00:27:15: in diesem Podcast geht es nicht nur darum tolle Dinge zu hören, die irgendwie logisch sind sondern wirklich auch Dinge zu verkörpern und zu verstehen In die Umsetzung zu gehen, zu integrieren.
00:27:27: Und deswegen nimm dir heute nicht irgendwann heute fünf Minuten und schreib diesen Satz auf!
00:27:39: Ich wiederhole ihn nochmal.
00:28:08: Und dann wieder eine Lücke.
00:28:13: Worum geht es zum Beispiel?
00:28:17: dass ich kein gutes Geld verdienen kann, weil Geld nur durch harte Arbeit kommt und das nicht nachhaltig ist.
00:28:30: Ich glaube, dass ich nicht gut genug bin, weil andere immer weiter sind als ich oder besser sind – oder schöner oder schlauer oder was auch immer.
00:28:43: Schreibe es ganz ehrlich für dich hin!
00:28:46: Und dann ließ es wirklich wahrhaftig mit Wachen Augen mit einem wachen Geist.
00:28:55: Und dann stell dir eine simple ehrliche Frage, dient mir dieser Gedanke diese Überzeugung für das was ich haben möchte?
00:29:07: Ja oder Nein?
00:29:13: Es geht jetzt gar nicht darum das zu analysieren und auch nicht darum selbst Kritik zu üben sondern nur um ehrlich zu sein mit dir selbst.
00:29:22: Denn dass ist der allererste wirklich Wichtige Schritt, diese Gedanken zu entlarven.
00:29:31: Zu verstehen das stimmt ja gar nicht!
00:29:33: Das ist kein Fakt.
00:29:38: und wenn du den siehst und ihn beim Namen nennst dann kannst Du ihn nämlich aus dem Hintergrund ans Licht holen.
00:29:45: Und denk daran was im Dunkeln bleibt kann sich nicht verändern.
00:29:48: Was Du siehst hast Du bereits ein Stück weit in Deiner Hand.
00:29:57: Da ist es ganz, ganz wichtig und darum wird's dann auch gehen in der nächsten Episode.
00:30:02: Weil es ist wichtig dass wir auch nicht zehn Schritte miteinander machen sondern das wir wirklich bewusst die einzelnen Schritte gehen.
00:30:08: also deswegen sei unbedingt nächsten Freitag auch wieder mit dabei denn in der nächsten Episode gehen wir da noch tiefer rein und zwar Nicht nur ins Erkennen, nicht nur ins Verstehen von diesen Sätzen.
00:30:20: Nicht nur in diese Ehrlichkeit sondern wir gehen wirklich da rein.
00:30:24: wie verkörpern wir denn jetzt das was uns eben dient?
00:30:28: Wie gehen wir in dieser Energie hinein?
00:30:29: Wie dehnen wir sie aus?
00:30:31: Nicht nur im Kopf, sondern in deinem ganzen System!
00:30:36: Nach Deinem Glauben Geschehe.
00:30:40: Das ist die Einladung aus Deinen heutigen Podcast Eine Einladung für dich hinzuschauen, was du wirklich glaubst oder eben auch nicht glaubst.
00:30:50: Nicht nur was du willst oder nicht willst und auch nicht was du glaubst zu glauben!
00:30:58: Nicht das was du anderen erzählst sondern was tief in dir drin leise und sehr beharrlich dein Leben formt.
00:31:08: Denkt daran, du hast nicht alle deine Glaubenssätze bewusst gewählt und viele davon waren für eine bestimmte Episode Phase in deinem Leben auch wertvoll.
00:31:18: Doch wir haben vergessen sie abzuschließen zu sagen okay bis hierhin habe ich es gebraucht und jetzt dient das mir nicht mehr.
00:31:26: Jetzt ist die Situation vorbei!
00:31:27: Jetzt muss ich das nicht mehr glauben weil jetzt hindert es mich Und deswegen ist es ganz wichtig Wir haben sie nicht alle bewusst gewählt.
00:31:39: doch was wir können ist, bewusst zu wählen welche wir weiter mit uns rumtragen und welche wir zurücklassen möchten weil sie uns schlichtweg nicht mehr dienen.
00:31:53: Und das ist mir auch noch wichtig dass es keine einmalige Übung die du einmal machst und dann nie wieder Praxis, das ist eine Routine.
00:32:02: So wie ich dir gesagt habe – Ich hab' das heute so intus dass ich meine Gedanken immer wieder prüfe.
00:32:08: Jedes Mal wenn ein neues Projekt vor der Tür steht, jedes mal wenn ich irgendwo wieder sichtbar sein darf, jedesmal wenn ich irgendwie gefühlt ne unsichtbare Wand vor mir habe.
00:32:20: Es ist eine Praxis die ich täglich selbst verkörpere weil immer wieder auch mal neue Sätze auftauchen Alte Neue.
00:32:30: Doch heute weiß ich, wie ich mit Ihnen umgehe.
00:32:34: Und das ist ganz wichtig, dass wir hier dran bleiben.
00:32:38: Denn es ist eine der wertvollsten Komponenten die du in deinem Toolkoffer, in deinen Werkzeugkoffer haben kannst!
00:32:49: Das war es jetzt auch für heute schon wieder, lieber Herzensmensch.
00:32:52: Und ich bin unfassbar dankbar und ich bin so voller Freude weil ich sehe wie viele Abonnenten von Woche zu Woche schon mit dazukommen und ich möchte dir von Herzen Danke sagen dass du dir die Zeit nimmst das du dir selber diese Wichtigkeit gibst um dranzubleiben um in die Umsetzung zu gehen und dir so etwas Gutes zu tun.
00:33:13: Ich freue mich bis zur nächsten Folge von Herz zu Herz.
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