Unsere Haltung verändert alles: Warum nicht das Leben schwer ist – sondern wie wir es tragen
Shownotes
Es gibt diese alltäglichen kleinen grossen Freuden, die genauso viel Gewichtung verdienen wie alles andere, was uns bevorsteht. Diese Episode beginnt mit einer davon – und führt uns dann mitten hinein in etwas, das ich gerade überall spüre: in meiner Arbeit, in meinen Begleitungen, im Kollektiv.
Wir sind es gewohnt zu funktionieren, zu leisten. Strukturen zu erfüllen, von denen wir glauben, sie seien überlebensnotwendig. Dabei vergessen wir so oft das Leichte sein. Die Präsenz im gegenwärtigen Moment, unsere intuitive Wahrnehmung, die uns von Natur aus gegeben ist.
In dieser Episode spreche ich offen darüber, was mich selbst gerade bewegt – wie ich in den letzten 12 bis 14 Monaten meinen Fokus stark verändert habe, was das mit mir gemacht hat, und was ich dabei wieder verstanden habe: Es ist so viel leichter, als wir glauben.
Und ich spreche über das, was sich gerade kollektiv verschiebt; neue Formationen, neue Konstellationen, Verbindungen die sich still lösen und neue die entstehen. Und über die eine Sache, die dabei entscheidet, wie wir das erleben: Unsere Haltung.
Was dich erwartet:
- Warum wir das Leichtsein verlernt haben und was es braucht, es zurückzufinden
- Feinfühligkeit als Superkraft: Warum das, was lange als Schwäche galt, die grösste Stärke ist
- Was sich gerade kollektiv verschiebt; neue Formationen, neue Begegnungen, stille Trennungen
- Warum wir nicht mehr alles verstehen müssen und was das befreit
- Haltung als die entscheidende Kraft: Nicht was passiert – sondern wie wir es tragen
- Warum echte Berührung gerade so gebraucht wird – und wonach sich so viele sehnen
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Transkript anzeigen
00:00:03: Hey, lieber Herzensmensch!
00:00:04: Das hier ist Heilung auf die Ohren Spiritualität, Energiearbeit und Selbstliebe.
00:00:10: Und zwar ungeschönt und ungefiltert.
00:00:13: Ich bin Graziella Wickey und ich freue mich dass du hier heute zuhörst.
00:00:17: Komm mit mir rein ins Herzfeld.
00:00:22: Ja dieser Podcast heute startet einer richtig, richtig guten Nachricht und zwar eine Nachricht die mich und auch mein Schatzi zutiefst berührt.
00:00:31: Und ich möchte das noch kurz ausführen weil das wahrscheinlich nicht alle von euch wissen.
00:00:37: wir haben vor zwei Jahren ja geheiratet und damals haben wir so quasi eine Coupartenschaft geschenkt bekommen Ich möchte mal so sagen von meiner lieben Tante und ihrer Familie die auf dem Bauernhof leben.
00:00:53: Die wurden dann nach uns benannt, also da gibt es eine Graziku und es gibt eine Gina-Ku.
00:00:59: Und sind zwei Herz aller liebste süße Kühe die wir auch schon besucht haben natürlich und auch schon mit Bananen gefüttert haben.
00:01:07: ja diese Kühe mögen Bananien!
00:01:09: Also ganz wie wir.
00:01:11: von daher können wir uns damit sehr gut identifizieren.
00:01:15: und jetzt kommt's... Diese beiden haben jetzt kleine Babykühe bekommen so diese Babykühler Kälbschen.
00:01:23: Jetzt muss ich gerade überlegen, oh Gott.
00:01:26: Wenn mein Tante das hört dann werde ich spätestens danach wissen wie es richtig heißt.
00:01:31: also es gab jetzt ein Männlein und einen Weiblein also wahrscheinlich ein Kälbchen oder ein Gusti oder keine Ahnung.
00:01:39: Also ein männliches Kühlein Und ein weibliches Kühllein.
00:01:42: So und die beiden durften wir jetzt mit Namen beschenken.
00:01:46: Das heisst es gibt jetzt zwei kleine Kühe Die heißt Ginella und die andere heißt Cinello.
00:01:56: Ist das nicht fantastisch?
00:01:58: Also, wir haben so sehr Freude daran!
00:02:01: Und ja... Wir sind gespannt wie sie sich entwickeln und wir werden natürlich schon bald auf Besuch gehen.
00:02:07: So, das mal zu dem.
00:02:09: Das sind so die alltäglichen kleinen großen Freuden, die genauso viel Gewichtung bedürfen oder brauchen als auch all die anderen Dinge, die uns immer so bevorstehen.
00:02:20: Du hast es vielleicht gemerkt Diese Podcast-Folge kommt nicht an einem Freitag, sondern eben jetzt an einen Montag heraus.
00:02:29: Ja ich muss gestehen dass ich mich da tatsächlich ganz unbewusst in etwas hinein gezwängt habe was meinem Wesen so gar nicht entspricht.
00:02:38: und die Frage ist ja immer dient es mir oder dient das mir nicht, denn manchmal ja ist es wichtig dass wir uns auch in eine gewisse struktur bringen damit wir vorwärts kommen.
00:02:50: Damit wir Dinge manifestieren können.
00:02:54: Und so war es mit diesem Podcast, wo ich mir vorgenommen habe jeden Freitag darf dieser Podcast sein.
00:03:00: Was ich dabei komplett außer Acht gelassen habe sind einige Punkte wie zum Beispiel das Leben dass dazwischen kommt.
00:03:07: Das Leben hat eben manchmal an einem freitag andere Pläne als ich sie habe.
00:03:14: und da kommt jetzt der wichtigste Punkt den ich am meisten für mich spüren kann oder fühlen kann für mich mit der inspiration im einklang sein muss.
00:03:27: das heißt ich bin nicht die personen der ein podcast aufnimmt einige tage vorher sondern ich bin diejenigen dies aus der energie des momentes heraus machen muss.
00:03:38: das heisst ich möchte es so so frisch und so so authentisch wie möglich genau in diesem moment machen.
00:03:47: darf es in dieser Energie auch nach draußen gehen.
00:03:51: Und das darf ich berücksichtigen,
00:03:53: d.h.,
00:03:53: ich werde mir überlegen wie ich das zukünftig gestalten möchte und ich kann mir sogar vorstellen weil auch das habe ich gespürt dass in mir spontan manchmal etwas sehr wichtiges auftaucht was ich einfach spüre was auch im Kollektivgrad sehr relevant ist Und dann darf es eben auch mal mehrmals sein.
00:04:12: Dann darf das eben auch an einem anderen Tag sein, so wie ich das Hand haben werde.
00:04:17: Du wirst es erfahren!
00:04:18: Ich werde dich natürlich informieren und nichtsdestotrotz diese Woche werden es schon zwei Podcasts sein.
00:04:26: also Es gibt wieder was auf die Ohren und zwar möchte ich genau hier ansetzen der Natur unseres Wesens entsprechend Sorge zu tragen, die Natur unseres Wesens auch zu berücksichtigen.
00:04:41: und was bedeutet das konkret?
00:04:43: Das bedeutet dass wir in unserem Alltag häufig dazu neigen Dinge zu tun weil wir glauben sie müssen getan werden.
00:04:51: Und bitte ich spreche hier nicht nur von einer Arbeitsstelle wo du jetzt heute einfach mein entscheiden kannst habe Ich jetzt Bock drauf oder nicht?
00:04:57: Weil dann würdest du vielleicht neun von zehn Tagen nicht erscheinen.
00:05:02: so das ist dann wiederum ein ganz anderes Thema weil was braucht es damit neuen Tagen freiwillig zur Arbeit gehen würde, zum vielleicht nur den einen nicht.
00:05:10: Hm!
00:05:11: Könnte man mal drüber nachdenken.
00:05:13: doch das ist jetzt nicht der Fokus sondern es geht darum dass wir uns sehr oft in all diesen harten Gedanken und Pflichten vergessen von denen wir glauben sie sind überlebensnotwendig.
00:05:27: dabei ist es da allerkleinste Teil wenn überhaupt auf den das zutrifft und das allermeiste davon ist einfach wir müllen uns komplett zu.
00:05:38: Und es ist völlig egal ob's dabei um Haushalt geht, ob's da bei uns einkaufen geht oder ob es dabei um irgendwelche anderen Dinge geht die wir einfach übertreiben weil wir uns gewohnt sind Pflichten zu erfüllen, weil wir uns gewohnt sind dauernd zu funktionieren.
00:05:59: Dauernd etwas leisten zu müssen, dauerend irgendeiner Struktur zu entsprechen.
00:06:06: und Weißt du, ich bin hier ganz ehrlich.
00:06:08: Ich mein', ich mag auch gerne sauber wohnen!
00:06:11: Ich mag's auch gerne aufgeräumt!
00:06:14: Also abgesehen von meinem Büro natürlich war hier herrscht einfach künstlerisches Chaos wie ich das gerne nenne... Da brauch' ich das doch ansonsten Ja, mag ich Ordnung?
00:06:25: Ich mag Sauberkeit!
00:06:27: Wenn ich essen kann was mir gut tut und was ich mir auch überlegt hab Und trotzdem Es ist sehr oft unnötig zu viel davon.
00:06:37: Doch warum tun wir das?
00:06:38: Wir tun es einfach, weil wir so dieses Leichte sein nicht mehr kennen!
00:06:44: Weil wir nicht mehr wissen was wir mit uns anfangen wenn wir einfach nur in unserer Präsenz sind.
00:06:53: Sehr schnell das Gefühl, es ist zu wenig.
00:06:55: Es ist nicht richtig!
00:06:56: Ich kann mir das doch nicht erlauben.
00:06:58: Alle anderen tun das auch nicht und und und.
00:07:01: Welche Ausreden tauchen bei dir auf?
00:07:06: Was ist mit dir wenn du einfach wieder viel mehr nur im puren Sein verwahlst?
00:07:13: Wenn du dich wieder damit beschäftigst was dir von Natur aus an Fähigkeiten und Eigenschaften gegeben wurde.
00:07:20: Das heißt die intuitive Wahrnehmung.
00:07:24: Dieser innere Dialog, der dich wachsen lässt wo du spürst wow da tut sich in mir gerade wieder etwas auf.
00:07:32: Wow!
00:07:32: Da kreiere ich wundervolle Gefühle, Wahrnehnungen in mir die dann wieder in eine entsprechend tolle Resonanz auch im Außentreten dürfen.
00:07:43: Doch nein wir sind sehr oft gehetzt.
00:07:46: Wir sind hektisch unterwegs und verpassen so diese kleinen feinen Momente.
00:07:51: Achtung!
00:07:53: Wenn ein Schieferblick eine komische Mimik, Gestik uns entgegentritt, dann nehmen wir das sehr wohl wahr und zwar äußerst kritisch.
00:08:03: Wir beziehen das dann immer direkt auf uns selbst.
00:08:05: Na warum war da jetzt so ne komische Bewegung?
00:08:08: Warum hat die die Augen verdreht?
00:08:10: Warum hatt ihr weggeschaut wenn ich mit ihr gesprochen habe?
00:08:13: Und dabei... Gibt es da noch so viel mehr zu sehen?
00:08:18: Denn wenn wir uns wieder richtig, wahrhaftig natürlich verbinden mit dem was uns gegeben ist von Natur aus dann nehmen wir auch wahr Was entsprechend bei dieser Person gerade so los ist.
00:08:31: und da bin ich wiederum sehr dankbar für die Zeit in der Ich mich mit meiner ganzen Feinfühligkeit und bitte.
00:08:38: ich habe so oft gehört Du bist zu sensibel, du bist zu feinfühlig.
00:08:43: Du bist so mi-mi-mi!
00:08:45: Du bist dies, du bis das, du bist so empfindlich und... Lange habe ich sogar geglaubt, dass das einfach was Schlechtes ist.
00:08:53: und heute weiß ich es ist meine Superkraft.
00:08:56: Das ist die Kraft, die mich hierhin gebracht hat!
00:08:59: Es ist das, was mich hat aufhorchen lassen, wo ich heute merke, daß ich sehr sensibilisiert bin.
00:09:06: Dass sich bei sehr vielen Menschen und auch weil mir selbst natürlich wahrnehmen kann wenn... etwas gesehen werden möchte, wenn etwas gefühlt werden möchte.
00:09:16: Genau das ist es was mir dann immer wieder so aufwählt wenn Menschen sagen hey es tut grad so gut dass du das wahrnimmst ohne dass ich mich erklären muss.
00:09:26: Es tut gerade so gut Dass du das oder das gesagt hast weil dich mit dem grad zu kämpfen habe Dann denke ich mehr Mensch Das tragen wir ja alle in uns.
00:09:37: Warum ist es so außergewöhnlich geworden?
00:09:40: So außerordentlich?
00:09:42: Und das ist ein Punkt, wo ich heute hier in dieser Folge drüber sprechen möchte.
00:09:47: Weil es geht einfach um diese Herzverbundenheit!
00:09:51: Es geht auch um dieses All-eins sein und ich weiß all eins sein ist wieder so ein Begriff.
00:09:57: mit dem können viele noch gar nicht so viel anfangen und andere wiederum sagen naja dass ist mir so ein bisschen zu esoterisch das ist mich so ein bißchen zu abstrakt.
00:10:09: Ist es nicht?
00:10:10: Denn wir sind Alle gemeinsam eingebettet, ich nenn sie zwar mehr oder weniger in dieser Erdenreise wo wir uns jetzt zur gleichen Zeit mehr oder wenig getroffen haben und wo wir jetzt auch gemeinsam unterwegs sind.
00:10:25: Wir entspringen alle der gleichen Essenz!
00:10:29: Es gibt nichts was mich besser oder schlechter macht als dich und umgekehrt genauso wenig.
00:10:36: Was wir haben ist diese Individualität, wo wir uns entsprechend in gewisse Richtungen bewegen können.
00:10:42: Wo wir uns entwickeln können und unterschiedlich Bewusstsein ausdehnen können – ja!
00:10:48: Nichtsdestotrotz als menschliches Wesen, Körper-, Geist- und Seele, jetzt mal ganz kurz und knackig definiert sind wir in der Essenz gleich.
00:10:58: Genauso ist es in Verbindung mit der Natur Von der wir stammen, wohin wir auch wieder zurückgehen.
00:11:04: Entsprechend dem wo wir eingebettet sind nennen wir es mal ganz ganz einfach gesagt heute Mal Himmel und Erde Und eben auch die ganze Tierwelt.
00:11:14: Wo wird damit interagieren können?
00:11:16: Wo wir gemeinsam auch auf diesem Planeten Zeit verbringen?
00:11:22: Das Verrückte ist, dass ich merke das ich mich gerade sehr schwer tue mit dieser Entwicklung die wir haben wo alles so ein bisschen oberflächlich scheint.
00:11:31: Wo sehr vieles nicht mehr den Raum oder die Aufmerksamkeit bekommt von der Ich glaube dass sie uns alle unfassbar gut tun würde.
00:11:43: und warum isst er so?
00:11:46: Ich glaube es wäre einfach noch so ein Stück weit in diesem Flucht- und auch Schutzmodus stecken, weil es gibt Momente in unserem Leben die lassen uns unfassbar hart werden.
00:11:58: Ich habe sie selber erlebt und ich habe viele Jahre und manchmal auch heute noch Zeit damit verbracht diese Härte wieder zu lösen und das nicht nur auf der emotionalen Ebene, sondern tatsächlich auch auf körperlicher Ebene.
00:12:12: Weil erinnert ihr dich an einen Moment wo du das Gefühl hattest?
00:12:16: Du musst dich schützen!
00:12:17: Also muss ich schützen in Form von jetzt muss ich Präsenz sein, jetzt muss sich hier Haltung bewahren Jetzt muss ich gucken dass mir nichts passiert.
00:12:28: Dein ganzer Körper wird steinhart.
00:12:31: Vielleicht erstarrst du In dem Moment vielleicht flüchtest du, vielleicht gehst du über in einen Kampfmodus.
00:12:39: Es gibt verschiedene Reaktionsmuster in diesen Situationen doch immer hat es eine Auswirkung sowohl emotional wie eben auch auf der körperlichen Ebene.
00:12:50: und das was wir jetzt gerade so sehen wo sich jeder so ein bisschen die Einscheinen zu emotional zu fein zu sein und die anderen scheinen zu oberflächlich und zu hart zu sein.
00:13:01: Ich höre auch oft, ich habe den Zugang zu meinen Gefühlen nicht mehr.
00:13:05: Ich kann dir gar nicht sagen was es gerade mit mir macht oder wie ich mich denn damit überhaupt fühle.
00:13:12: und genau das ist der Punkt was jetzt passiert weil wir einfach immer noch so ein bisschen drin feststecken da ja das ganze so ein bißchen zu verdrängen das Ganze so ein bischen wegzuschieben weil wir nicht so richtig wissen wohin geht's denn.
00:13:28: Und das liegt natürlich auch gerade in dem, was sich alles so bewegt.
00:13:32: Nicht nur innen sondern eben auch außen.
00:13:35: Es ist heute nichts mehr so wie es morgen sein wird.
00:13:38: Das war gestern nicht so, bis jetzt heute ist.
00:13:41: und das sehen wir im ganzen Weltgeschehen.
00:13:43: Das sehen wir in der ganzen Natur die sich auch jetzt zum Beispiel hier in unseren breiten Graden auf eine komplett neue Art und Weise zeigt.
00:13:52: Und ja!
00:13:53: Wir können hier sehr schnell in die Bewertung verfallen und sagen dass es nicht richtig oder gut ist.
00:13:58: Es ist sehr schlecht und trotzdem wissen wir nicht wofür es gut sein könnte.
00:14:07: im Endeffekt.
00:14:08: Dafür ist es noch zu früh.
00:14:11: und so habe ich einfach gemerkt, dass sehr vieles was ich in der Vergangenheit getan hab sehr gut war auch in meiner Arbeit sehr stimmig war weil ich habe es immer aus dem Moment, aus dem Gefühl, aus der Energie herausgemacht die ich so sehr auch verkörpert habe.
00:14:28: und trotzdem habe ich gemerkt irgendwas is einfach anders Ich habe ja doch den Zugang noch nicht gefunden.
00:14:35: Ich konnte es noch nicht greifen, ich konnte das noch nicht in Worte fassen und habe trotzdem gemerkt, oh-oh ein riesengroßer Teil verabschiedet sich hier.
00:14:46: Und ich weiß nicht ob du so Momente kennst, dass ist egal, ob sie jetzt um einen Job geht, ob so meine Beziehung geht oder mein Familien ... Konstrukt um irgendetwas, was in deinem Leben schon mal sich so leise und langsam verabschiedet hat.
00:15:03: Wenn du das kennst dann weißt du dass es ein sau unangenehmes Gefühl weil du merkst Es ist nicht mehr so wie's war.
00:15:11: Und gerade wenn das was war irgendwann mal sehr gut war Dann fühlt sich das natürlich nicht sehr angenehm an, weil jetzt entgleitet ihr ob du willst oder nicht.
00:15:23: Entgleitet dir etwas und du weißt noch nicht warum es denn geht.
00:15:29: Genauso habe ich mich eine ganze lange Zeit gefühlt und natürlich hab ich mich auch ein Stück weit selbst sabotiert, weil das tun wir auch sehr gerne!
00:15:38: Wir merken okay?
00:15:40: Etwas entgleitet, es wäre Zeit und Raum Für neues um etwas einzuladen was man ja doch irgendwo schon Ja, ich sag mal fühlen kann zumindest wo man schon eine Resonanz dazu hat.
00:15:53: und trotzdem Machen wir es nicht.
00:15:56: Trotzdem fahren wir in dieser Situation trotzdem Laden wir noch nichts Neues ins Feld ein.
00:16:05: Und da habe Ich mich so ertappt wie ich einfach meinen fokus verändert hab und ich habe den auch verändert um muss sagen das war auch Gold richtig so, weil es hat mich ja jetzt wieder hier hingeführt wo ich jetzt gerade bin.
00:16:18: Das heißt ich habe jetzt im letzten Jahr also so rückwärgen zwölf, vierzehn Monate meinen Fokus ganz stark auf sehr persönliche Begleitung gelegt.
00:16:28: das heißt Ich habe Menschen im eins zu eins und dass ist eine intensive Arbeit begleitet und ich habe auch Menschen bei ihrem Businessaufbau begleitet weil ich einfach weiß Bereich der persönlichen Entwicklung, im Bereich wo es darum geht wirklich Menschen in ihrem Bewusstsein zu stärken.
00:16:49: Dass es da einfach keine Schablone gibt die man überziehen kann das ist nicht ein Business wie ich weiß nicht wo so meine Sache geht oder mein Produkt geht was man sagen kann okay da gibts diese sieben Steps und wenn du diese seven steps um setzt dann funktioniert das gut und wenn Du's nicht tust eben nicht.
00:17:08: nein hier sind Menschen und Menschen für Menschen gibt es einfach nicht die eine Schablone.
00:17:15: Und diese Arbeit habe mich natürlich einerseits extrem gefordert, andererseits wirklich sehr erfüllt weil es gibt nichts schöneres als Menschen genau dazu begleiten wo ich selber auch so sehr wachsen durfte, wo ich selbst auch zu der Version heute geworden bin die ich mir damals niemals hätte vorstellen können.
00:17:41: Denn ich hatte tausend und eins andere Wege mit höchster Wahrscheinlichkeit einschlagen können, doch nein!
00:17:47: Ich bin hier.
00:17:48: und ich bin hier weil ich mir das erlaubt habe und weil ich mich auch entsprechend eben nicht alleine dadurch gekämpft hab eine ganze Zeit schon Und dann irgendwann auch verstanden habe hey ich muss das nicht allein schaffen und heute weiß ich dass heute lebe ich das sowieso.
00:18:06: Meine Lebenszeit, meine Lebensenergie ist mir zu schade dafür.
00:18:10: Und genau diese Arbeit hat mich wieder so stark in meinen Wurzeln zurückgebracht.
00:18:17: Das heißt mir so vieles bewusst geworden weil ich habe wirklich auf die Essenz dessen zurückgegriffen in all diesen Begleitungen und hab gesehen hey es ist so viel leichter Es ist unfassbar viel leichtier als wir uns jemals vorstellen.
00:18:34: Wir haben uns etwas kreiert, was uns glauben lässt.
00:18:38: Lösungen oder Veränderung müssen schwer, müssen kompliziert sein.
00:18:44: Doch das ist es nicht!
00:18:45: Was Schwer und Kompliziertes ist meistens dass dieses Problem entsteht weil dafür bedarf es oft einer großen Anstrengung.
00:18:55: Dafür bedarf Es oft Wochen Monate manchmal sogar Jahre wo wir etwas halten, aufbiegen und brechen was schon längst nicht mehr passt in seiner Form.
00:19:06: In der Art und Weise wie es sich zeigt oder gestaltet und und und.
00:19:11: Und genau das habe ich wieder verstanden weil Ich hab mich natürlich auch so ein bisschen gefragt okay warum wird denn immer noch Fans hier, warum wird es denn immer noch abstrakter?
00:19:24: Warum wird es dann immer noch verrückter wenn wir so gucken welche Tools welche Möglichkeiten welche ich weiß nicht welche Gadgets das da draußen gibt um gewisse Dinge zu lösen gewisse dinge zu erreichen gewisse Dinge auch zu heilen?
00:19:42: und irgendwann habe ich wahrscheinlich Dieser Gedanke kommt mir jetzt gerade.
00:19:49: Deswegen ist er noch nicht in Stein gemeißelt, habe ich wahrscheinlich angefangen zu glauben hey so einfach wie du glaubst kann es ja wahrscheinlich gar nichts sein.
00:19:58: und das hat mich irgendwo ein Stück weit auch entmutigt.
00:20:03: und dadurch werde ich dann sehr still Und das liegt oder entspricht überhaupt nicht meiner Natur.
00:20:12: Und dann mache ich das eben im stillen Rahmen und da sehr, sehr intensiv.
00:20:18: Jetzt habe ich gemerkt Nein!
00:20:20: Das war gut in dieser Zeit doch jetzt ist es wichtig mit dieser Energie wieder große Räume zu öffnen Wieder diese Verbundenheit zu zelebrieren Wieder diesen Tiefgang auch noch tiefer zu machen, diesen Tiefgang wirklich auch zu nutzen um da jetzt kollektiv endlich diese große Delle ins Universum zu schlagen.
00:20:45: Weil das Spannende ist ja wenn ich so ein bisschen zurück gucke dann erkenne ich das immer wieder in meinem Leben.
00:20:51: Ich habe oft Anlauf geholt und da bin ich sehr dankbar dafür, dass ich eben immer wieder Anlaufgeholt habe.
00:21:00: Dann habe ich wirklich so diesen Sprung gemacht und diese Energie gehalten solange sie sich für mich stimmig angefühlt hat.
00:21:09: Und natürlich bin ich dazwischen auch immer mal wieder eingeknickt!
00:21:12: Das kennst du sicherlich aus deinem Lebensweg.
00:21:16: doch was ist?
00:21:18: wenn wir uns jetzt erlauben, dass wir überhaupt nicht mehr immer in diese Talfahrten hinunterrassen müssen.
00:21:27: Wenn es gar nicht mehr darum geht – und das habe ich auch in unserem Retreat vor wenigen Wochen erlebt tatsächlich -, dass wir immer noch glauben, Dinge die richtig gut sind, Dinge, die sich so stimmig anfühlen können nicht ewig bleiben.
00:21:42: Das ist so wie daran glauben wir ganz fest!
00:21:45: So was wir allerdings nicht glauben würden ist, dass es nicht immer schwer sein muss.
00:21:50: Dass das nicht immer kompliziert sein muss im Leben sondern die Erfahrung zeigt Es ist immer mal wieder schwer und es ist immer einmal wieder kompliziert.
00:21:59: Und damit sind wir natürlich mit einem Großteil unserer Aufmerksamkeit unseres Fokus eben genau da.
00:22:08: Wir sehen Schwierigkeiten, wir sehen Dinge die verändert werden müssen.
00:22:13: Wir sehen Dinge, die noch nicht so sind wie sie sein sollten.
00:22:17: Ob schon ich mich immer frage, wie wissen wir denn, wie Sie sein sollten?
00:22:21: Wir denken nur, Sie müssten noch besser, noch weiter, noch größer, noch mehr sein!
00:22:27: Doch wann sind Sie dann gut so, wie sie gerade sind?
00:22:30: und wann weiß ich denn das nicht?
00:22:32: gerade diese Herausforderung, die hier steht, die richtige für mich
00:22:36: ist?!
00:22:37: Und wenn es mal nur darum geht, diesen Moment mit all dem was er halt mit sich bringt eben zu erleben und nicht den Gedanken schon wieder nach vorne zu flüchten im Glauben.
00:22:51: Es muss anders sein!
00:22:53: Jetzt magst du dir vielleicht denken naja das widerspricht sich ja irgendwo weil wir können ja alles verändern was ich nicht gut für uns anfühlt?
00:23:00: Ja das stimmt doch erst Mal müssen wir's erleben erstmal dürfen wir uns damit beschäftigen.
00:23:07: Erstmal geht es darum, diese Erfahrung zu machen und dann ist es so dass wir die Wahl haben.
00:23:14: bleibe ich jetzt in dieser Erfahrung stecken sehe ich mich hier als Opfer bzw möchte ich hier drin verzweifeln und bitte das tun wir nicht bewusst, wir fügen uns nicht selber bewusst Schmerzen hinzu sondern sehr oft unbewusst.
00:23:32: Also bleibe in dieser Verzweiflung, in dieser Wut, in der Trauer, im Empfinden des Ungerechtseins wer auch immer ungerecht ist oder entscheide ich mich die Dinge in die Hand zu nehmen, zu drehen meine Haltung dazu zu verändern.
00:23:51: wenn ich meine Haltung Zum Leben.
00:23:55: Mir selbst gegenüber, den anderen gegenüber verändere meinen Schmerzen gegenüber verendere dem was eben gerade im Feld ist dann verändert sich alles in diesem Feld und das wird genau das Thema sein davon bin ich felsenfest überzeugt was uns die nächsten Jahre intensiv beschäftigen wird weil unsere Haltung bewegt alles, was uns gerade beschäftigt.
00:24:28: Und ich weiß vielleicht ist das jetzt grad ein bisschen sehr wild hier, was ich hier berichte und trotzdem weiß ich du kannst es fühlen in dir weil es nicht wirklich neu, es schwenkt bereits in allen von uns.
00:24:41: So es bedeutet unsere Haltung verändert alles im Sinne von wie blicke ich auf etwas?
00:24:48: Welche Haltung auch körperlich nehme nicht nur einer anderen Person gegenüber ein, sondern überhaupt dem Leben gegenüber ein.
00:24:58: Bin ich da eher auf Schutz bedacht?
00:25:00: Bin ich immer noch so in Achtung-Haltung oder bin ich da sehr offen?
00:25:06: Bin Ich da sehr präsent?
00:25:08: Bin Ich da sehr verbunden in meiner Haltung?
00:25:12: Und genau das ist es was ich merke wo ich mich jetzt ein bisschen schwer tut.
00:25:16: tatsächlich wenn ich so merke dass diese Ja, dass wir immer noch stark in diesen Mustern drin sind.
00:25:22: Dass wir immernoch so sehr schnell, sehr hektisch sind, sehr schnell und oberflächlich sind.
00:25:31: Sehr schnell auch wieder auf Distanz gehen untereinander.
00:25:36: Und das Tolle ist – ich weiß nicht, dass es passieren wird – dass wir nicht mehr so viele Rollen übernehmen müssen!
00:25:45: Weil im Moment ist unser Weltbild ja immer noch so kreiert sage ich mal dass wir in unterschiedlichen situationen mit unterschiedlichen menschen oder tätigkeiten verschiedene masken auf haben rollen einnehmen.
00:25:57: so ich sag es jetzt mal so auf der arbeit habe ich die und die position da bin ich in diesem und diesem setting unterwegs.
00:26:05: wenn ich privat bin bin ich vielleicht ganz anders.
00:26:08: das hört man sehr oft.
00:26:09: prüft das mal für dich bist du möglichst authentisch sowohl als auch.
00:26:15: oder gibt es da schon noch eine große Diskrepanz, wo du sagst so wäre ich privat nie.
00:26:20: Oder so würde ich mich nie auf Arbeit geben oder zeigen.
00:26:26: verhalten und ja wir mögen das als normal definiert haben gehört halt dazu.
00:26:34: und trotzdem glaube ich ist entspricht nicht unserer Natur.
00:26:38: natürlich gibt es ein paar Kleinigkeiten wie Wie unterhalte ich mich mit jemandem im sehr vertrauten privaten Rahmen?
00:26:46: über was sprechen wir und wie ist es auf der beruflichen Ebene?
00:26:49: Okay, nur mein Wesen.
00:26:53: Wie ich wirklich ticke!
00:26:55: Wie ich mich zeige!
00:26:58: Wie Ich spreche nicht etwas sondern wie Und wie verbindend dass ich mich zeigen und wie sehr ich mich öffnen kann Da bin ich wirklich ganz ganz fest davon überzeugt Da braucht es keinen Unterschied mehr.
00:27:12: Und dass diese Grenzen so mehr und mehr verschmelzen, das spüren viele von uns schon lange weil ich höre zum Beispiel gerade auch in meinen Begleitungen letzter Zeit immer mal wieder hey auf der Arbeit habe ich plötzlich so tiefe Begegnung da entstehen Gespräche hätte ich mir nie vorstellen können wobei oder zur gleichen Zeit, dann plötzlich das private Umfeld sehr kühl wird.
00:27:37: Sehr oberflächlich wird sich da sehr viele Verbindungen trennen.
00:27:42: und darauf möchte ich eingehen weil ich auch da glaube dass sich gerade etwas ganz ganz großes schiftet in unserer jetzigen Realität.
00:27:51: und das ist Folgendes Viele neue Formationen werden eingenommen.
00:27:56: Ich habe das auch schon im Podcast und auch schon mal in Videos erwähnt, es werden viele neue Konstellation gerade von mir sozusagen.
00:28:04: Das heißt Es gibt jetzt aus dem Nichts heraus sehr viel Trennung, sehr viele Freundschaften die sich neu organisieren.
00:28:11: Sehr viele Begegnungen die jetzt stattfinden gefühlt aus dem nichts heraus.
00:28:15: Warum?
00:28:16: Weil es jetzt neue kollektive Gruppen braucht um diese Energie wieder zu verändern, die wir hier haben.
00:28:25: Und hier haben wir wieder die Wahl der Haltung dazu.
00:28:29: Jetzt kann ich das als etwas Schlechtes sehen weil ich verliere vielleicht dadurch Verbindungen zum Menschen, die mir wichtig waren.
00:28:35: Ich verlihere vielleicht Freundschaften, die sehr lange Bestand hatten oder ich sehe Das was war Die Geschenke in dieser Zeit die man mit diesen Menschen in dieser Freundschaft, in dieser Beziehung, in der Konstellation verbracht hat und sage okay wir haben diese Tanks gefüllt beide.
00:28:59: Und jetzt ist es wichtig dass wir entsprechend mit diesem Bewusstsein eben in neue Formationen treten.
00:29:05: Und das Spannende ist, dass eben genau diese Trennung, die jetzt passieren.
00:29:09: Das ist nicht mit einem großen Knall!
00:29:11: Die passieren nicht in dem... Ich weiß nicht wie viel Unfrieden herrschen muss, sondern sie passieren sehr still.
00:29:18: Sehr ungewohnt still so, dass man gar nicht weiß Ja warum ist denn das jetzt überhaupt passiert?
00:29:25: Was ist denn da
00:29:26: überhaupt?!
00:29:26: Ich kann es ja gar nicht verstehen.
00:29:29: und Achtung wir werden sehr vieles nicht mehr verstehen müssen.
00:29:34: Bisher waren wir gewohnt, dass wir Dinge reflektieren, analysieren können.
00:29:39: Dass wir für alles irgendwo irgendwann einen Grund finden werden und natürlich hatten wir es gerne wenn das möglichst schnell oder möglichst bald passiert ist.
00:29:53: doch ich kann dir eines sagen Das wird zukünftig je länger je weniger passieren.
00:29:59: Sondern es geht wieder viel mehr darum, dass wir hier ins Vertrauen gehen.
00:30:02: Dass wir wieder so diese Wellen reiten und wissen.
00:30:06: okay ich muss gar nicht alles wissen sondern es geht nur darum mich jetzt auf die nächste Welle zu fokussieren und die zu reiten weil dann bin ich hier da bin ich her und Jetzt!
00:30:18: Und Ich Muss auch Nicht mehr drüber nachdenken wie war's denn Dann?
00:30:22: oder warum war's Denn Dann überhaupt So?
00:30:26: Und ich muss auch nicht darüber nachdenken, ja was ist denn jetzt hier nicht richtig?
00:30:30: oder wie müsste es denn jetzt anders sein damit es angenehmer oder besser wäre sondern Ich bin wieder ganz präsent und deswegen wird dieses leichte seien wieder so so wichtig.
00:30:44: die zeit mit uns und auch in Verbundenheit mit anderen, wo es gar nicht mehr darum geht dauernd etwas zu tun.
00:30:51: Dauernd in Ablenkung zu sein, in Interaktion zu sein sondern manchmal nur zusammen Zeit zu genießen Auch ruhige Zeit zu Genießen Und eben auch Feld und Energie zu halten.
00:31:05: Ich weiß nicht ob dir das schon mal aufgefallen ist Vielleicht gerade bei dir selbst vielleicht in deinem Umfeld Spürt einmal rein So viele Menschen sind gerade so super offen für Berührungen.
00:31:19: Und hier geht es jetzt gar nicht um Intime-Berührung, sondern es geht nur um Berührung wo du einfach diesen Kontakt spürst.
00:31:27: Wo du einfach merkst wow ich muss mich ja nicht schützen.
00:31:31: das tut mir auf irgendeine Art und Weise gut und es bringt auch wieder eine Form von Verbundenheit mit sich weil jede Berührung, die du zulassen kannst ohne dass sich in dir etwas verhärtet.
00:31:46: Ohne dass du irgendeine Art und Weise in Schutzposition gehst In eine Art Abwehrhaltung Die bringt dich auch wieder zu deiner eigenen Selbstliebe Weil die eigene berührende Berührungen von anderen das war bisher immer ein riesengroßer Gap Das waren immer so quasi zwei verschiedene paar Schuhe.
00:32:11: Doch je länger Je weniger ist es das, weil hier kommt genau das All-Eins-Sein wieder zu Zug.
00:32:19: Das All-eins-sein bedeutet dass wir wieder mehr dieser Verbundenheit spüren und auch gegenseitig uns nähren können, weil wir verstehen, dass wir an jede Energie die uns da draußen begegnet oder nicht andocken können.
00:32:41: Manche unbewusst, manche schon sehr bewusst Energieträger füreinander.
00:32:46: Und dann gibt es auch nichts mehr wo ich das Gefühl habe ich muss mich dauernd verteidigen rechtfertigen oder behaupten oder mich größer machen oder mich den anderen kleiner machen oder irgendwas so all diese kleinen und großen Machtkämpfe die werden völlig unwichtig sein.
00:33:07: Und ich möchte hier gerade ein sehr, sehr aktuelles Beispiel erzählen aus den letzten Tagen.
00:33:13: Wir hatten hier in der Schweiz ja Nationalfeiertag und da ist es immer so die einen feiern schon den Tag vorher extrem.
00:33:20: den Tag, die anderen fallen noch einen Tag später nach.
00:33:24: Also es ist halt wieder so ein Moment wo ein bisschen mehr Freizeit da ist, wo sich wieder Menschen treffen, die sich vielleicht länger nicht in diesem Rahmen getroffen haben, wo man Zeit keine Rolle mehr spielt und ja dann kann das ausgelassen werden.
00:33:37: Dann kann es auch manchmal vielleicht ein bisschen ausarten!
00:33:41: Und wir waren zu Besuch.
00:33:44: und dass wir da zu Besuch waren, dann war schon am Abend vorher total Eskalation.
00:33:48: Also da gab es wirklich so Menschen rundherum die haben sich überhaupt nicht mehr gespürt und die hatten so überhaupt wenn man's bewerten möchte kein Feingefühl mehr.
00:33:59: Das waren sie und das war alles So.
00:34:03: ob die anderen jetzt irgendwas noch gehört haben oder ob die Anderen Lust hatten auf diese Musik die da wirklich in einer Lautstärke gespielt wurde absolut krass das war denen egal so.
00:34:17: wir sind jetzt hier wir haben jetzt Spaß es ist jetzt unsere feierpunkt auswertig und dass alles wird es in dieser Form gar nicht mehr geben.
00:34:27: Doch worauf ich hinaus möchte, ist... Es gab dann wirklich so an diesem Feiertag wo wir gemütlich bei Samen gesessen sind und wir hatten's lustig Wir haben Spiele gespielt!
00:34:37: Wir haben auch ein bisschen Musik gehört.
00:34:39: Aber halt alles im Rahmen wo man jetzt sagen würde das ist vernünftig.
00:34:42: Das ist so dass wirklich jeder das für sich auch noch genießen kann.
00:34:47: Und da gabs da irgendwo in diesem Quartier totaleskalation.
00:34:51: Also es war wirklich Unwahrscheinlich krass.
00:34:55: Und je mehr du halt da drüber nachdenkst, umso mehr nervst du dich darüber und findest, hey das geht nicht!
00:35:02: Das ist rücksichtslos ne?
00:35:04: Das interessiert die nicht wie wir es gerne hätten.
00:35:08: oder kriegst so auch Puls und mit jedem mal wo dann wieder dieses Gelächter losgeht, wo dann wider die Musik nochmal ein bisschen mehr aufgedreht wird triggert das was in dir.
00:35:19: Und irgendwann war es dann so, dass wir gesagt haben okay.
00:35:23: Wir gehen da jetzt mal hin und können mir einmal freundlich darum bitten das wir überhaupt wieder verstehen was wir da sprechen möchten, dass da mal ein bisschen leiser wird.
00:35:34: Und wir haben uns denn da auf die Suche gemacht und schon während dem habe ich gemerkt, ich werde zunehmend entspannter!
00:35:41: So alles was mich gerade so aufgeregt hatte wurde ruhiger in mir.
00:35:46: Ich bin da ein paar Schritte gelaufen, wir haben uns dadurch das Quartier geschlichen und haben geguckt okay woher kommt es denn überhaupt?
00:35:54: Und dann war das ganz spannend!
00:35:55: Dann haben wir so dieses scheinbare Haus identifiziert mit dem Garten und sind dann da so herangetreten und du glaubst nicht was passiert ist.
00:36:05: ich und mein Schatzi standen da, haben so auf diesen Garten, auf dieses Haus geguckt und haben da diese Menschen gesehen und plötzlich standen wir da, und haben einfach nur gelächelt.
00:36:18: Und dann haben wir einander angeguckt und sind wieder umgedreht!
00:36:22: Das war so gewaltig cool, weil... Schau mal, es ist einfach menschlich was da passiert ist.
00:36:29: Dann sind wir da vor diesem Haus, vor diesem Garten gestanden und dann haben ja da Jung- und Altgemischt Sitzen gesehen.
00:36:38: Das Tolle war, da war so viel Energie.
00:36:42: Da war soviel Freude!
00:36:44: Da war wirklich gute Musik, Musik die ich über alles Liebe wurde da gespielt und sie haben gesungen und Sie haben geredet.
00:36:54: Sie konnten sich zwar selber fast nicht mehr verstehen aber es war lustig Es war so ein friedvolles Feld.
00:37:01: Und in dem Moment, wo wir in diese Energie eingetaucht sind und gemerkt haben, wow!
00:37:06: Das ist doch einfach das Schönste.
00:37:08: Es ist eine Auszeit von dem was auch immer die Geschichte für jeden Einzelnen mit sich bringt.
00:37:14: Von dem Alltag für jeden einzelnen wie er sich manchmal hart zeigen mag.
00:37:20: Jetzt ist da dieser Moment vollkommener Entspannung, vollkommen Verbundenheit, vollkommer Lebensfreude.
00:37:28: Und wer bitte binden ich jetzt, das zu untersagen oder da überhauptes Gefühl zu haben irgendetwas daran zu verändern müssen?
00:37:42: Und weißt du auch hier.
00:37:44: Es ist nicht nur schwarz und es ist nicht weiß.
00:37:47: natürlich wäre es auch nicht verkehrt zu sagen hey!
00:37:53: Ich finde das toll.
00:37:54: Ich mag euch das von Herzen gönnen.
00:37:56: Nur wär's schön wenn wir uns auch noch verstehen würden.
00:38:00: Der spannende war allerdings, als wir dann zurückgegangen sind wurde es leiser.
00:38:07: Es wurde leiser nicht ganz leise doch leiser so dass es für uns angenehm wurde und das hat mich so bewegt.
00:38:17: Das sind so viele Momente gerade in meinem ganz normalen, den Anführungszeichen normalem Alltag wo ich merke wow!
00:38:25: Es wird uns grad so viel vor der Haustür offenbart Wir dürfen nur hinsin, wir dürfen nur einen Moment nachspüren.
00:38:35: Und dann wird so vieles wieder so viel leichter!
00:38:39: Weil ich mag mich noch erinnern und wenn ich zurückdenke an diese Momente wo wir die größten Erkenntnisse... in der absoluten Stille erfahren haben und da spreche ich jetzt wieder so von meiner Ausbildungszeit, wo ich mich in die persönliche Entwicklung begeben habe.
00:38:57: Wo ich wirklich auch vieles aufgeräumt hab was sehr schmerzhaft war doch immer in dem Moment wo ich diese Verbundenheit gespürt habe, habe ich gedacht wow es ist alles grad in Ordnung Es ist alles gerade gut so wie's ist.
00:39:14: Und ich glaube dieses Gefühl Haben wir so ein bisschen verloren irgendwo unterwegs?
00:39:20: Was geht halt schon immer wieder um Optimierungs, es geht immer wiederum Sicherheit.
00:39:25: Es geht immerwieder um all die Dinge von denen wir ja in Wirklichkeit wissen dass sie gar nicht existieren.
00:39:31: ich meine Sicherheit ist ein Paradebeispiel.
00:39:34: was ist denn Sicherheit?
00:39:36: wann ist es denn wirklich sicher?
00:39:38: Was braucht denn jeder um sicher zu sein?
00:39:41: auch hier gehen ja die Meinungen meilenweit auseinander Und deswegen bin ich felsenfest davon überzeugt, dass es wieder zurück zum Ursprung geht.
00:39:53: Es sind die einfachsten Gedanken!
00:39:55: Die einfachsten Tools, die einfachste Momente, die uns das Beste kreieren werden.
00:40:04: und das mitunter ist einer der Gründe warum jetzt die Herzlicht Community... Ich habe sie bereits angekündigt Eröffnet wird sozusagen, die Tore öffnen sich und auch neue Räume wie zum Beispiel wieder leicht.
00:40:21: Wieder leicht hat das Ziel dich im Alltag zu begleiten und zwar alle zusammen in einem Raum von Gleichgesinnten, von verbundenen Herzensmenschen wo wir sagen hey was braucht es damit ich in meinem Alltag wieder sagen kann?
00:40:36: Der macht richtig Spaß!
00:40:38: Er fühlt sich insgesamt schön an und nicht hektisch, und nicht anstrengend.
00:40:46: Und nicht kompliziert sondern hey ja da sind noch dieselben Herausforderungen mit unter die vielleicht vorher da waren.
00:40:54: Da sind auch einige Themen die auch schon da waren und trotzdem meine Haltung dazu hat sich grundlegend verändert.
00:41:04: genau das brauchen wir weil es darf wieder leicht sein.
00:41:09: so ich weiß dass Dass jetzt ein komplett chaotischer Podcast war.
00:41:17: So ist zumindest mein Empfinden und trotzdem merke ich ja, dass gerade viele von uns genau in diesen Gedankenspielen festhängen oder sonst stückweit sich da noch nicht so ganz zurecht finden.
00:41:30: was könnte das bedeuten?
00:41:31: Und warum empfinde ich das grad so?
00:41:34: Deswegen glaube ich es wichtig, dass wir eben darüber sprechen weil wenn wir darüber sprechen dann merken wir, hey!
00:41:40: Wir sind ja gar nicht alleine damit.
00:41:42: Es ist gerade ein bisschen wild, es ist grad'n bisschen unklar und trotzdem in dieser Unklarheit steckt grad so krass viel Klarheit weil wenn ich Unklerheit erkenne... ...dann ist mir schon wieder klar worum es wirklich geht.
00:41:58: Also lasst dich bitte so auf diese Momente im puren Sein ein Weil die wirken zwar chaotisch Die wirken so n bisschen wirwarmäßig Und trotzdem Haben Sie so dieses wahnsinnig große Potenzial in sich, dass es danach viel leichter wird?
00:42:16: Und da freue ich mich wenn wir uns im zukünftigen Raum begegnen dürfen.
00:42:21: halte ich auch bereit für den podcast am freitag diesmal tatsächlich wieder freitags weil da werde ich nochmal in ein ganz ganz spannendes thema einsteigen was ich dir wirklich an dieser stelle noch nicht verraten möchte.
00:42:35: ausnahmsweise ich kann das ja nicht so gut doch jetzt beende ich einfach hier die folge damit ich dann eben nicht zu viel verrate.
00:42:44: also ich wünsche dir eine Tolle Woche, einen wunderbaren leichten Tag und grüße dich von Herz zu Herz.
00:42:51: Danke für deine Aufmerksamkeit!
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